Kostenteiler schon 2016 auf dem politischen Tapet

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Bildung Dass der Verband der Luzerner Gemeinden (VLG) ausgerechnet beim Kostenteiler für die Volksschule den Hebel ansetzen will, hat Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, nicht überrascht: «Im Januar 2016 hat das Kantonsparlament den Planungsbericht über den Kostenteiler zwischen Gemeinden und dem Kanton in der Volksschulbildung zustimmend zur Kenntnis genommen.» Mit 93 zu 0 Stimmen bei 13 Enthaltungen entschied der Kantonsrat, die Kosten je hälftig aufzuteilen. «Schon damals war aufgrund der Höhe der Ausgaben klar, dass die Bearbeitung dieses Geschäfts nicht isoliert erfolgen kann», sagt Vincent. Dass die Gemeinden in der Vergangenheit mit «kostentreibenden Reformen» konfrontiert wurden, wie dies der VLG schreibt, stellt er nicht in Abrede. «Ob Einführung des Zweijahreskindergartens, der Schulsozialarbeit oder des Frühenglisch: Jede dieser Veränderungen fusste auf einem Entscheid des Kantonsrats», sagt Vincent. «Weder die Regierung noch die Verwaltung haben hier etwas in Eigenregie entschieden.» (fi)