KRAWALLE: Bussen und Rayonverbote für Krawallbrüder

Die Luzerner Staatsanwaltschaft greift durch: Sie hat fünf Hooligans zu Geldstrafen bis zu 12'000 Franken verurteilt.

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Fussball-Krawall am Luzerner Bundesplatz am 16. August. (Bild: Leserbild)

Fussball-Krawall am Luzerner Bundesplatz am 16. August. (Bild: Leserbild)

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat fünf Fussballrandalierer verurteilt, die sich an den Ausschreitungen am 16. August 2014 in der Stadt Luzern beteiligt hatten. Sie wurden wegen Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und des missbräuchlichen Verwendens von Pyrotechnik schuldig gesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hat die Chaoten mit bedingten Geldstrafen zwischen 2500 bis 12'000 Franken bestraft. Zudem müssen sie Bussen bis zu 3000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Zudem hat die Polizei Rayonverbote ausgesprochen.

Die Verurteilten sind 20, 21, 22, 37 und 38 Jahre alt und stammen aus der Schweiz (3), Portugal (1) und Bosnien und Herzegowina (1). Die Männer wohnen in den Kantonen Luzern (1), Zürich (2) und Nidwalden (2). Zwei sind Chaoten des FC Zürich, drei des FC Luzern.

Zu den Ausschreitungen war es am 16. August 2014 nach dem Match zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich gekommen. Busse der VBL wurden demoliert, ein Chauffeur bedroht und Polizisten mit Steinen beworfen. Fünf Polizisten wurden verletzt. Es entstand Sachschaden von über 30'000 Franken. Das Spiel endete 1:1.

Bereits am 17. Februar hat die Staatsanwaltschaft einen 27-Jährigen zu einer Höchststrafe von 16'000 Franken verurteilt.

Beim Bundesplatz kam es am 16. August 2014 zur Eskalation (Bild: Leserreporter)
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Einsatz eines Wasserwerfers beim Bundesplatz. (Bild: Leserreporter)
Bild: Luzerner Polizei
Bild: Luzerner Polizei
Bild: Luzerner Polizei
Bild: Luzerner Polizei

Beim Bundesplatz kam es am 16. August 2014 zur Eskalation (Bild: Leserreporter)

pd/rem/sda