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KREDITANTRAG: Industriegebiet Littauerboden soll mehr Hochwasserschutz erhalten

Das Industriegebiet von Littau und Emmenbrücke soll besser vor Hochwasser geschützt werden. Der Abfluss der Kleinen Emme soll im Littauer Boden für 14 Millionen Franken verbessert werden, um etwa das Stahlwerk Swiss Steel vor künftigen Überschwemmungen zu schützen.
Am 23. August 2005 schwappte die Kleine Emme über die Ufer. Wasser und Schlamm drang ins Industriegebiet Littauerboden (auf dem Bild der Parkplatz des Baumarkts Hornbach). (Archivbild: Michael Buholzer/LZ, Luzern/Littau, 23. August 2005)

Am 23. August 2005 schwappte die Kleine Emme über die Ufer. Wasser und Schlamm drang ins Industriegebiet Littauerboden (auf dem Bild der Parkplatz des Baumarkts Hornbach). (Archivbild: Michael Buholzer/LZ, Luzern/Littau, 23. August 2005)

Der Regierungsrat hat am Montag den Kreditantrag an den Kantonsrat veröffentlicht. Der Bund dürfte sich mit über sechs Millionen Franken am Vorhaben beteiligen, auch die Gemeinden Luzern und Emmen sowie Private werden in die Pflicht genommen. Der Kanton Luzern wird wohl rund 4,2 Millionen Franken ans Projekt beitragen müssen.

Nach dem Hochwasser von 2005 hatte der Kanton Luzern entschieden, die Kleine Emme zwischen dem Zufluss der Fontannen im Entlebuch bis zur Mündung in die Reuss in Emmenbrücke etappenweise auszubauen. Es handelt sich um eine Strecke von 23 Kilometern.

Das nun vorliegende Bauvorhaben, das die Industrie im Littauerboden schützen soll, ist rund 1,1 Kilometer lang. Die Kleine Emme sei hier stark verbaut, schreibt der Regierungsrat. Es ergäben sich nur wenige Möglichkeiten, um den Gewässerraum zu erweitern.

Geplant ist, das linke und rechte Ufer mit neuen Mauern und steileren Böschungen auszubauen. Die Flusssohle wird strukturiert, die Schwellen werden zurückgebaut. Ziel ist es, die Abflusskapazität zu erhöhen.

Kommt es zu keinen Verzögerungen, sollen die Arbeiten 2017 und 2018 ausgeführt werden. (sda)

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