Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KRIENS: Andrang auf «Lindenpark» ist gross

Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich für ein weiteres Teilprojekt der Zentrumsüberbauung. Neben dem Gemeindehaus entstehen Wohnungen und Dienstleistungsangebote für ältere Menschen – und ein Stadtpark mit Lindenbäumen.
Beatrice Vogel
So soll der Gemeindehausplatz Kriens mit der Überbauung Lindenpark dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll der Gemeindehausplatz Kriens mit der Überbauung Lindenpark dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Beatrice Vogel

beatrice.vogel@luzernerzeitung.ch

Eine Wohnung mitten im Zentrum, alles barrierefrei, Physio­therapie, Spitex und weitere Dienstleistungen im Haus, davor ein begrünter Stadtpark: Solch traumhafte Bedingungen für ältere Menschen sollen bald in Kriens entstehen. Die Genossenschaft Wohnen im Alter in Kriens (GWAK) erstellt direkt neben dem Gemeindehaus die vier- bis siebenstöckige Überbauung Lindenpark für betreutes Wohnen im Alter. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich, Ende 2019 soll das Gebäude bezugsbereit sein.

«Für Wohnen im Alter besteht ein riesiges Bedürfnis», sagt Stefan Bucher, Präsident der GWAK. Obwohl die Wohnungen erst in gut zwei Jahren bezogen werden können, gebe es schon rund 80 Interessenten.

Bewohner werden nach Kriterien ausgewählt

Konkret werden 32 Mietwohnungen mit 21/2 oder 31/2 Zimmern gebaut. Daneben gibt es eine Art WG mit sechs Zimmern sowie gemeinsamem Aufenthaltsraum und Küche. Ausserdem entstehen drei Pflegewohngruppen mit insgesamt 21 Pflegeplätzen. Die Wohnungen werden voraussichtlich zwischen 1400 und 1900 Franken (2? Zimmer) respektive zwischen 1750 und 2250 Franken kosten (31/2Zimmer). Die Preise verstehen sich inklusive Nebenkosten und Grunddienstleistungen des betreuten Wohnens.

Im Gebäude werden zudem Institutionen wie die Spitex Kriens, Pro Senectute und Krankenmobilien unterkommen. Zudem gibt es ein Bistro, eine Zahnarzt- und eine Physiotherapiepraxis. Letztere wird einen Fitnessraum speziell für ältere Menschen an­bieten. «Auch architektonisch ist alles auf deren Bedürfnisse angepasst», erklärt Stefan Bucher. So gebe es lange Gänge, die sich zum Spazieren eignen – für jene, die das Haus nicht mehr oft verlassen. Auf der Dachterrasse wird eine Lounge eingerichtet.

Auch wenn die Nachfrage gross ist – nicht jeder wird im Lindenpark einziehen können. «Es wird klare Kriterien geben, damit tatsächlich jene Personen eine Wohnung erhalten, die auf betreutes Wohnen angewiesen sind», sagt Stefan Bucher.

Das 28-Millionen-Projekt, das im Baurecht erstellt wird, beinhaltet eine Tiefgarage mit rund 30 öffentlichen Parkplätzen. Dafür wird der Gemeindehausplatz auto­frei und mit Bäumen begrünt. Er wird von der GWAK gestaltet und geht dann wieder an die Gemeinde über. Die Chilbi wird dort nicht mehr stattfinden (wir berichteten), dafür möglicherweise ein Markt oder andere öffentliche Veranstaltungen. «Wir erwarten eine hohe Aufenthaltsqualität», sagt Gemeindepräsident Cyrill Wiget. Der Platz soll «pulsieren», auch in Wechselwirkung mit der daneben gelegenen Teiggi-Überbauung.

Ungewöhnliche Zusammenarbeit

Die GWAK geht aus der Zusammenarbeit von vier Wohnbaugenossenschaften, der katholischen und reformierten Kirchgemeinde sowie der VLB Stiftung für sozialen Wohnungsbau hervor. Das Joint Venture der sonst konkurrierenden Institutionen funktioniert laut Bucher gut. «Wir haben einen mit Fachleuten dotierten Vorstand, der seine Arbeit grösstenteils ehrenamtlich macht.»

Hinweis

www.zukunft-kriens.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.