KRIENS: Badi-Sanierung: Es wird eng

Es droht hoher Wellengang, wenns am Donnerstag im Krienser Einwohnerrat um die Totalsanierung des Schwimmbades geht. Besonders der Baukredit von 13,3 Millionen Franken passt nicht allen Parteien.

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Badespass in der Badi Kriens bei der Eröffnung im letzten Sommer. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Badespass in der Badi Kriens bei der Eröffnung im letzten Sommer. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Namentlich FDP und SVP haben bei der Behandlung des Planungsberichts im Dezember 2009 verlangt, dass die Gesamterneuerung nur 10 Millionen kosten darf. An diesem Punkt halten sie fest. Die SVP will nicht 13 Millionen Franken auf einmal ausgeben, um die 40-jährige Badi zu sanieren. «Kriens ist heute in einer nicht so guten finanziellen Lage», sagt Fraktionschef Martin Heiz.

Dafür haben andere Fraktionen kein Verständnis. Kathrin Graber von der CVP: «Bei einer Kürzung des Baukredits muss befürchtet werden, dass wesentliche Attraktionen des Bades nicht realisiert werden könnten.»

Die SP bezeichnet ein Kostendach von 10 Millionen als unrealistisch. Damit «erhalten wir nicht mal das, was wir jetzt schon haben», ärgert sich Fraktionschefin Judith Luthiger-Senn. Der Fraktionschef der Grünen Bruno Bienz sagt: «Wir sind überzeugt: Billiger ist eine neue Badi nicht zu haben.»

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.