KRIENS: Der Wolf ist im Eigenthal angekommen

Mit einer Fotofalle wurde er erwischt: Im Eigenthal hält sich ein Wolf auf.

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Am 14. April, nachts um 2.19 Uhr, ist der Wolf im Gebiet Linden im Eigental in die Fotofalle getappt. (Bild lawa)

Am 14. April, nachts um 2.19 Uhr, ist der Wolf im Gebiet Linden im Eigental in die Fotofalle getappt. (Bild lawa)

In der Nacht auf den 3. März sind auf der Liegenschaft «Balzrüti» oberhalb von Kriens zwei Schafe gerissen worden. Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern heisst, konnte aufgrund der Spuren nicht ausgeschlossen werden, dass der Riss durch einen Wolf erfolgte.

Zur Beweissicherung hat die Dienststelle Landwirtschaft und Wald in der Folge zwei Fotofallen aufgestellt. Die Fotofalle konnte mit zwei Bildern nachweisen, dass am Abend des 28. März sich ein Wolf in der Umgebung der Liegenschaft «Balzrüti» aufgehalten hat.

Tote Gämse lockte den Wolf in die Fotofalle
Am 9. April wurde durch einen Förster im Eigental im Lindenwald (Gemeinde Schwarzenberg) eine tote Gämse gefunden. Die Gämse wurde anschliessend ebenfalls mit zwei Fotofallen überwacht. Offenbar hat der Kadaver in der Nacht auf den 14. April den Wolf angezogen.

Es sei laut Mitteilung davon auszugehen, dass es sich bei den Wolfsnachweisen um dasselbe Tier handelt. Wölfe haben einen Aktionsraum von 200 bis 400 Quadratkilometer und können in einer Nacht Distanzen von bis zu 50 Kilometer zurücklegen.

ana