KRIENS: Die «Hergiswald»-Bauherrin muss einstecken

Gegner des geplanten Gasthaus-Neubaus auf Hergiswald attackieren die Bauherrin scharf. Diese blockt konkrete Fragen ab.

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So soll das Gasthaus dereinst aussehen, wenn es nach der AKS geht. (Visualisierung Raumgleiter, Zürich)

So soll das Gasthaus dereinst aussehen, wenn es nach der AKS geht. (Visualisierung Raumgleiter, Zürich)

37 Mitglieder des Fördervereins Hergiswald kreuzten am Mittwoch heftig die Klingen. Thema war der geplante Neubau des alten Gasthauses neben der Wallfahrtskirche oberhalb von Kriens. Die Albert-Köchlin-Stiftung (AKS) will das rustikale Holzgebäude für sechs Millionen Franken durch einen modernen Betonneubau ersetzen. Das Baugesuch läuft am Samstag ab – bislang sind keine Einsprachen eingegangen.

Massiv Kritik einstecken musste die Albert-Köchlin-Stiftung. «Die AKS macht, was sie will und entscheidet alles im Alleingang. Das darf nicht sein», ärgerte sich Hansruedi Achermann. Trotzdem befürwortet der Vorstand des Fördervereins die Neubaupläne der Stiftung, die auf Hergiswald 2006 bereits die Kapelle für 7 Millionen Franken hat restaurieren lassen. Offizielle Begründung: Das alte Gasthaus sei in einem schlechten Zustand. Der Neubau löse die Raumnöte und biete eine zeitgemässe Infrastruktur.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

 

Das Gasthaus im jetzigen Zustand. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)