KRIENS: Die Miss Schweiz hatte ein Heimspiel

Kerstin Cook (21) ist wieder zu Hause in Kriens – und überwältigt vom Rummel um ihre Person.

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Kerstin Cook bei der Autogrammstunde an der Krienser Gewerbeausstellung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Kerstin Cook bei der Autogrammstunde an der Krienser Gewerbeausstellung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Den ersten öffentlichen Auftritt hat die neue Miss Schweiz vor Heimpublikum gefeiert. Am Freitag gab sie an der Gewerbeausstellung in Kriens ihre allererste Autogrammstunde. «Es ist unbeschreiblich, ich hätte nie gedacht, dass so viele kommen», freute sich Cook. Geduldig warteten die Fans, bis sie an der Reihe waren – für ein Foto, eine Unterschrift oder gar ein Küsschen ihrer Miss. Sämtliche Krienser Schulkinder schienen anwesend zu sein. Besonders Julian Stadelmann (11) strahlte: «Für dä Hübschi», schrieb die Miss auf seine Autogrammkarte.

Um 6 Uhr aufgestanden
Begonnen hatte der Tag für Cook schon früh. Bereits um 6.30 Uhr stand Roman Unternährer von Radio Pilatus vor der Haustür. Er holte die neue Miss für ein Interview in der Morgenshow ab. Während der Fahrt ins Studio verriet Cook der Neuen Luzerner Zeitung, warum Luzern «die schönste Stadt der Welt» ist – und wo ihre persönlichen Lieblingsorte sind. «Im Lindenpark bin ich mit meinem Freund, dem FCL-Spieler Silvan Büchli, zusammengekommen. Dort oben hat man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt.» Kaffee trinkt sie am liebsten im «Starbucks» an der Reuss, und ein gutes Abendessen geniesst sie im «La Terrasse» im Hotel Palace.

«Biolügie»-Studium
Cook sorgt derzeit nicht nur wegen ihrer Schönheit für Schlagzeilen, sondern auch wegen ihres Studiums. In ihrem offiziellen Kandidatenprofil auf der Webseite der Miss-Schweiz-Organisation stand bis am Donnerstag zu lesen, dass sie an der «Oxford Open University» ein Fernstudium in Biologie absolviere. Diese Schule aber gibt es gar nicht. Cook studierte an der Open University. Diese hat jedoch mit der renommierten Oxford University nichts zu tun. In mehreren Medien ist dies thematisiert worden. Cook sagt dazu: «Die negativen Schlagzeilen waren hart, und ich hoffe, dass man mich jetzt einfach meinen Job als Miss Schweiz machen lässt.»

In einer Umfrage von «Blick.ch» haben sich am Freitag 52,2 Prozent der User dafür ausgesprochen, dass Cook wegen ihres «Biolügie»-Studiums ihre Krone abgeben soll.

Barbara Inglin/Neue LZ