KRIENS: Ein Hochhaus an Stelle der Drogenszene

Nach den Drogenabhängigen und Alkoholikern hat auch der Gewerbeverband Kriens den Salesia-Park entdeckt. Als alternative Nutzung des Parkes schlägt er ein 30-stöckiges Hochhaus vor.

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Die Visualisierung des Hochhauses auf dem heutigen Salesia-Park-Areal. (Visualisierung pd)

Die Visualisierung des Hochhauses auf dem heutigen Salesia-Park-Areal. (Visualisierung pd)

Nachdem die Polizei in der Stadt Luzern ihre Kontrollen verstärkte, ist seit Anfang Jahr ein Teil der Drogen- und Alkolikerszene in den so genannten Salesia-Park an der Autobahn A2 in Kriens ausgewichen. Der Krienser Gewerbeverband ist darüber besorgt.

Zwar habe sich die Lage durch zusätzliche Polizeipatrouillen etwas beruhigt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Dennoch spüre das Gewerbe die negativen Auswirkungen der Randständigen-Szene. Es werde in Läden gebettelt, die Zahl der Ladendiebstähle steige. Selbst Zechprellereien würden mit Randständigen in Verbindung gebracht.

Als «Denkanstoss» unterbreitet der Gewerbeverband der Gemeinde nun die Idee eines 30-stöckigen Hochauses im Salesia-Park mit Wohnungen und Gewerberäumen. Dem Gebäude nach den Ideen des Architekten Patrick Müller käme eine städtebauliche Rolle zu. Dank «gewagter Architektur» würde es den Krienser Ortseingang modern und selbst von der Autobahn aus wahrnehmbar markieren.

sda