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KRIENS: Eine AG für defizitäre Sportanlagen?

Die Zuschüsse der Gemeinde Kriens an die Krienser Badi sind für die SVP ein «Fass ohne Boden». Die Partei stellt nun die Überführung in eine selbständige AG zur Diskussion. Auch die Sportanlage Kleinfeld könnte mit einbezogen werden.
Blick auf das Naturbad der Badi in Kriens. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Blick auf das Naturbad der Badi in Kriens. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Nach Angaben der SVP Kriens hat die Gemeinde für das Jahr 2014 an die Krienser Badeanlage und den Restaurationsbetrieb Kleinfeld rund eine Million Franken eingeschossen. Es scheine zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein, dass der Steuerzahler für dien defizitären Betrieb der Badi aufkommen soll, schreibt die Partei in einer Interpellation. Trotz steigenden Budgetposten in den beiden ergangenen Jahren sind gemäss Darstellung der SVP die Zuschüsse der Gemeinde höher ausgegallen als geplant.

Darin spielt sie mit den Gedanken, die Badeanstalt und die Sportanlage Kleinfeld in eine selbständige Aktiengesellschaft zu überführen. Die SVP weist auch auf grosse Investitionen hin, welche bei der Sportanlage Kleinfeld auf die Gemeinde zukämen. Auch hier fragt die SVP, ob eine Partnerschat mit Investoren für den Gemeinderat eine Option sei.

Falls der Gemeinderat keine Massnahmen zu ergreifen gedenke, werde die SVP-Fraktion mit einem Postulat oder einer Volksabstimmung die Überführung der Badi und Sportanlagen in eine öffentlichen oder privaten Trägerschaft einleiten, kündigt die Partei an. Eine Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Kriens zur Wahrung des Service Publique ist für die Partei denkbar.

pd/cv

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