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Kriens: Einsprache gegen
Nidfeld-Bauprojekt

Bewohner des Kehrhof-Quartiers wehren sich gegen die geplante Überbauung auf dem ehemaligen Pilatusmarkt-Areal. Sie kritisieren unter anderem die Auswirkungen des Hochhauses.
Stefan Dähler
Blick von Norden auf die geplante Nidfeld-Überbauung mit dem Nordplatz und dem Hochhaus im Vordergrund. (Visualisierung: Business Images AG)

Blick von Norden auf die geplante Nidfeld-Überbauung mit dem Nordplatz und dem Hochhaus im Vordergrund. (Visualisierung: Business Images AG)

Der ehemalige Krienser CVP-Einwohnerrat Peter Schönenberger hat eine Sammeleinsprache gegen das Bauprojekt auf dem Nidfeld-Areal eingereicht. Diese sei von 47 Grundeigentümern unterzeichnet worden, teilte er den Medien am Montag mit. Auf dem Nidfeld-Areal sind unter anderem 445 Wohnungen, zahlreiche Gewerberäume und ein Wellness-Fitness-Angebot geplant. Vorgesehen sind ein 60-Meter-Hochhaus, acht Gebäude mit einer Höhe von 24 Metern und ein 15 Meter hohes Gebäude.

Peter Schönenberger, der im benachbarten Kehrhof-Quartier wohnt, kritisiert die Auswirkungen der geplanten Überbauung auf die angrenzenden Gebiete. Das Hochhaus sei überdimensioniert und beeinträchtige das «geschützte» Kehrhof-Quartierbild «in erheblichem Masse». Dort befinden sich mehrere im Kantonsinventar als erhaltens- oder schützenswert eingestufte Bauten. Weiter reiche der Schatten des Hochhauses weit ins Quartier hinein.

Weiter bemängelt der Einsprecher die hohe Lärmbelastung der geplanten Neubauten, die an stark befahrene Strassen angrenzen. Die Immissionsgrenzwerte würden teils klar überschritten. Zudem würde der Strassenlärm vom Hochhaus ins Kehrhof-Quartier hallen. Ausserdem befürchtet Schönenberger Mehrverkehr durch die neue Überbauung. Er fordert, dass diese redimensioniert wird. Die Auswirkungen des Mehrverkehrs sollen aufgezeigt werden. «Die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf der Arsenalstrasse vom Kreisel Nidfeld bis zum Anschluss an die Horwerstrasse ist zu prüfen», heisst es weiter.

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