KRIENS / EMMEN: Gemeinderat befürwortet Informatik-Fusion

Der Krienser Gemeinderat spricht sich für eine Zusammenlegung der Informatik mit der Gemeinde Emmen aus. Er beantragt dem Einwohnerrat, einen entsprechenden Antrag gutzuheissen. Das Emmer Gemeindeparlament hatte dem Vorhaben am Dienstag zugestimmt.

Drucken
Teilen
Kriens und Emmen könnten in Zukunft im Bereich Informatik zusammenarbeiten. (Bild: Arcghiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Kriens und Emmen könnten in Zukunft im Bereich Informatik zusammenarbeiten. (Bild: Arcghiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Krienser Einwohnerrat soll im Januar 2014 über den Antrag abstimmen. Mit einem Ja stünde der Gründung eines Gemeindeverbandes nichts mehr im Weg, teilte die Gemeinde Kriens am Freitag mit.

Gemäss dem Vorschlag sollen die beiden Gemeinden einen Gemeindeverband gründen. Die neue Organisation würde dann alle Informatik-Aufgaben ausführen.

Dem Verband sollen sich weitere Gemeinden anschliessen können. Eine ähnliche Zusammenarbeit existiert bereits mit dem Verband REAL für die Abfallentsorgung.

Durch die Zusammenarbeit bei der Informatik könnten Fachwissen vereinigt und Doppelinvestitionen vermieden werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem würde mit der Auslagerung der Informatik in einen Verband die Datensicherheit gewahrt. Dies sei ein wesentlicher Vorteil gegenüber einer kompletten Ausgliederung.

Das Informatik-Projekt geht zurück auf den vertieften Austausch beider Gemeinden im Zusammenhang mit Abklärungen für eine Grossfusion in der Agglomeration Luzern. Im Frühjahr 2012 lehnten die Stimmbürger in Kriens, Ebikon, Adligenswil und Emmen eine Fusion mit Luzern ab.

(sda)