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Kriens erhält eine grössere Mikrobrauerei

In der Teiggi-Überbauung sollen künftig rund 3200 Liter Bier pro Monat gebraut werden. Zuerst sind die Initianten aber noch auf einen finanziellen Zustupf angewiesen.
Stefan Dähler
Michael Grüter und Janine Krummenacher präsentieren ihr «Mons»-Bier. (Bild: PD)

Michael Grüter und Janine Krummenacher präsentieren ihr «Mons»-Bier. (Bild: PD)

Einst befand sich dort eine Teigwaren-Fabrik. Da passt es ganz gut, dass auf dem Krienser Teiggi-Areal bald wieder Lebensmittel hergestellt werden: Michael Grüter wird mit seiner Frau Janine Krummenacher die «Brauwerkstatt» betreiben. Die Brauerei befindet sich im alten Teil der Teiggi-Überbauung, die einen Mix aus Wohnen und Gewerbe vorsieht (mehr dazu hier). Die Wohnungen werden ab August vermietet.

Die Eröffnung der Brauerei ist etwas später, und zwar im Oktober, geplant. Das erste Mal öffentlich Bier ausschenken will man aber bereits an der Kulinarischen Wanderung Kriens am 2. September, so Grüter. Das Ziel ist, rund 3200 Liter pro Monat zu brauen. Zum Vergleich: Bei der Brauerei Luzern AG im Tribschenquartier, die das Luzerner Bier herstellt, sind es etwa 16'000 Liter. Andere Kleinstbrauereien aus der Region brauen jedoch teils auch deutlich weniger als 1000 Liter pro Monat. Es handelt sich bei der Brauwerkstatt also quasi um eine grössere Mikrobrauerei.

Turbostart beim Crowdfunding

Heissen wird das Bier aus dem Teiggi-Areal «Mons». Dies in Anlehnung an den Pilatus, der bis ins Mittelalter noch «Mons Fractus» (gebrochener Berg) genannt wurde. Es werde ein helles, klassisches Bier für ein breiteres Publikum sein, so Grüter. Wo man es künftig kaufen kann, ist noch offen. Es dürfte sich um einige lokale Restaurants und Läden handeln. «Es ist nicht unser Ziel, gross zu expandieren, wir konzentrieren uns auf Kriens.» Geplant ist zudem eine Bar vor Ort, an der man an zwei Tagen in der Woche das «Mons»-Bier degustieren kann. Weiter kann das Lokal für private Anlässe gemietet werden.

Um die Brauerei zu finanzieren, sind die Initianten aber noch auf Geld angewiesen. Dafür haben sie auf Funders ein Crowdfunding gestartet. Dieses ist ausserordentlich gut angelaufen. Schon am ersten Tag konnte die Brauwerkstatt über die Hälfte der anvisierten 75'000 Franken sammeln.

Die «Brauwerkstatt» ist übrigens nicht die erste Krienser Mikrobrauerei. Es existieren bereits welche im Unterkuonimatt («Reib-Bier») oder an der Nidfeldstrasse 1 (Verein der Luzerner Bierbrauer).

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