Kriens erhebt Einsprache gegen Ränggloch-Projekt

Der Kanton Luzern will ab 2020 die Rängglochstrasse für 55 Millionen Franken sanieren. Geplant sind eine Verbreiterung sowie eine Velospur (Ausgabe vom 8. März). Der Krienser Gemeinderat hat nun gegen das Auflageprojekt Einsprache erhoben. Dies schreibt er in der Antwort auf eine Interpellation von Bruno Bienz (Grüne).

Drucken
Teilen
Die stark frequentierte Rengglochstrasse ist ?in schlechtem Zustand und erdrutschgefährdet. (Bild Pius Amrein)

Die stark frequentierte Rengglochstrasse ist ?in schlechtem Zustand und erdrutschgefährdet. (Bild Pius Amrein)

Grund für die Einsprache ist der aus Sicht des Gemeinderats ungenügende Lärmschutz. Er habe vom Kanton letztes Jahr den Einbau eines «lärmarmen» Belags gefordert, weil er befürchtet, dass durch den Ausbau der Strasse schneller gefahren wird, was zu mehr Lärm führen würde. Der Kanton habe dies jedoch abgelehnt, weil er das Projekt als «unwesentliche Änderung einer bestehenden Anlage» betrachte, heisst es in der Antwort des Gemeinderats. Dieser sieht das anders und hat darum die erwähnte Einsprache erhoben.

Das Projekt (wir berichteten) an sich ist in Kriens nicht umstritten. «Es wird eine markante Verbesserung für Fussgänger und Velofahrer geben», schreibt etwa Bruno Bienz in seiner Interpellation.

Untergrund wird untersucht

Im Zusammenhang mit dem Ausbauprojekt führt der Kanton übrigens derzeit im Umfeld der Strasse geotechnische Untersuchungen durch. Die geologischen Verhältnisse im Gebiet sind bekanntermassen heikel. Verkehrsbehinderungen soll es keine geben, teilt der Kanton mit. (red)