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FDP Kriens will zweiten Stadtrats-Sitz erobern

Die Wahlen in Kriens versprechen spannend zu werden: Nach der SP will nun auch die FDP ihre Macht im Stadtrat ausbauen.
Robert Knobel
Der aktuelle Krienser Stadtrat (von links): Franco Fae Cyrill Wiget, Lothar Sidler, Judith Luthiger-Senn, Matthias Senn und Guido Solari. (Bild: Philipp Schmidli, 21. Dezember 2018)

Der aktuelle Krienser Stadtrat (von links): Franco Fae Cyrill Wiget, Lothar Sidler, Judith Luthiger-Senn, Matthias Senn und Guido Solari. (Bild: Philipp Schmidli, 21. Dezember 2018)

Schon im letzten März gab der Krienser Stadtpräsident Cyrill Wiget (Grüne) bekannt, dass er bei den Wahlen 2020 nicht mehr antreten werde (wir berichteten). Das Rennen um den einzigen vakanten Sitz im Krienser Stadtrat ist nun in vollem Gange. Die Grünen werden voraussichtlich Ende Oktober Maurus Frey, Präsident der Kantonalpartei, als Ersatz für Wiget nominieren. Derweil hat die SP Expansionsgelüste. Sie hat Ende August neben der bisherigen SP-Stadträtin Judith Luthiger auch den aktuellen SP-Fraktionschef im Einwohnerrat, Cla Büchi, für den Stadtrat und das Stadtpräsidium nominiert (wir berichteten). Allerdings zielt die SP mit ihrer Zweierkandidatur nicht in erster Linie auf den freien Sitz der Grünen, sondern will vielmehr einen der bisherigen Bürgerlichen angreifen und so eine linke Mehrheit erreichen.

Genau das Gegenteil hat die FDP im Sinn, wie Präsident Robert Marty erklärt:

«Wir wollen, dass der freie Sitz bürgerlich wird.»

Deshalb habe der Parteivorstand beschlossen, dass man neben dem bisherigen FDP-Stadtrat Matthias Senn noch eine weitere Person nominieren wird. Wer das sein wird, ist noch unklar – der Kandidat oder die Kandidatin soll aber bis Ende nächster Woche feststehen. Sehr wahrscheinlich wird die FDP auch das Stadtpräsidium avisieren. Auch hier ist aber die Personalfrage noch offen. Entweder wird Matthias Senn als Stadtpräsident kandidieren – oder die neue Person. Senn wollte bereits 2015 Präsident werden, unterlag aber knapp dem Grünen Cyrill Wiget.

Nur die CVP ist wunschlos glücklich

Ein zusätzlicher bürgerlicher Stadtratssitz auf Kosten der Grünen: Mit diesem Ziel ist die FDP nicht allein. Auch die SVP plant eine Rückkehr in den Krienser Stadtrat, möglicherweise ebenfalls mit zwei Personen. Eine davon wird vermutlich National- und Einwohnerrätin Yvette Estermann sein. Keine Expansionspläne hat hingegen die CVP, die einzige Partei mit zwei Vertretern im Krienser Stadtrat. Sie wird die beiden Bisherigen Franco Faé und Lothar Sidler nominieren.

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