KRIENS: Franco Faé übernimmt das Finanzdepartement

Der Gemeinderat von Kriens hat sich neu konstituiert. Der neu gewählte Franco Faé übernimmt das Finanzdepartement von Paul Winiker, der seit dem 1. Juli Regierungrat des Kantons Luzern ist. Die Leitung aller anderen Departemente bleibt unverändert.

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Der neu gewählte Krienser Gemeinderat Franco Faé übernimmt das Finanzdepartement. (BILD: Dominik Wunderli)

Der neu gewählte Krienser Gemeinderat Franco Faé übernimmt das Finanzdepartement. (BILD: Dominik Wunderli)

Der Krienser Gemeinderat ist nach dem Abgang von Paul Winiker wieder komplett. Nach der Wahl von Franco Faé als Mitglied des Gemeinderates hat sich die Exekutive der drittgrössten Gemeinde des Kantons Luzern nun konstituiert.

Am 1. November tritt der frisch gewählte Franco Faé das Gemeinderatsamt an. Wie die Gemeinde Kriens am Montag mitteilte, wird Faé das Finanzdepartement übernehmen. Dies, nachdem alle anderen Mitglieder des Gemeinderates ihre bisherigen Aufgabengebiete behalten wollen.

«Wunschdepartement»

«Es ist eine grosse Herausforderung,» sagt Franco Faé. «Es ist mein Wunschdepartement. Ich freue mich jetzt, diese Aufgabe zusammen mit den Mitarbeitenden in Angriff zu nehmen.» Faé wird seine Aufgaben mit einem Pensum von 67 Prozent wahrnehmen. Er wird anlässlich der nächsten Sitzung des Einwohnerrates am 5. November 2015 vereidigt.

Mit der Konstituierung hat der Gemeinderat auch verschiedene organisatorische Fragen geklärt. So übernimmt Judith Luthiger-Senn die Stellvertretung des Finanzvorstehers. Damit wird die Übergangslösung, die seit dem Weggang von Paul Winiker Gültigkeit hatte, fortgesetzt. Stellvertreter von Sozialvorsteher Lothar Sidler wird neu Franco Faé. Den Bereich Personelles übernimmt der frischgewählte Finanzchef Franco Faé, das Bürgerrechtswesen geht zu Gemeindepräsident Cyrill Wiget.

Höhere Pensen ab September 2016

Bei der Pensenverteilung hat sich der Gemeinderat darauf geeinigt, im Grundsatz auf jene Pensen zurückzugehen, wie sie vor dem Weggang von Paul Winiker Gültigkeit hatten. Eine grössere Veränderung ist erst mit Beginn der neuen Legislatur per 1. September 2016 geplant. Dann wird die Departementsreform umgesetzt, und die Pensen aller Mitglieder des Gemeinderates werden 80 Prozent betragen.

pd/zim