KRIENS: Für die Hochhäuser wird es eng

Immer mehr Politiker ändern ihre Meinung und sind gegen das Projekt Eichhof West. Kommts am Donnerstag gar zu einem Totalabsturz?

Luca Wolf
Merken
Drucken
Teilen
Visualisierung des Projekts am Fusse des Sonnenbergs. Dieser Blick würde sich aus dem Bus nach Kriens bieten. (Bild: pd)

Visualisierung des Projekts am Fusse des Sonnenbergs. Dieser Blick würde sich aus dem Bus nach Kriens bieten. (Bild: pd)

Projekt Eichhof West: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Projekt Eichhof West: Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)

Nun schlägt die Stimmung um. Eine Anti-Hochhaus-Motion lehnte das Krienser Parlament kürzlich klar mit 24 zu 4 Stimmen ab. Nun kommen am Donnerstag die nötige Umzonung sowie die Bebauungspläne zum Projekt Eichhof West in den Einwohnerrat. Dazu gehören auch zwei Hochhäuser. Doch diesmal wird es knapp, wie eine Umfrage unter den Fraktionen zeigt. Für den Umschwung verantwortlich ist vorab die CVP, die ihre Meinung geändert hat. «Die zehnköpfige CVP/JCVP/GLP-Fraktion wird das Projekt grossmehrheitlich ablehnen. Wir sind zwar für verdichtetes Bauen, aber die Qualität muss stimmen», sagt Fraktionschefin Kathrin Graber. Auch die Grünen und Teile der SP sind kritisch.

Investitionsvolumen: 200 Millionen

Die Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) will an der Langsägestrasse zwischen der Eichhof-Brauerei und dem Eingang zum Sonnenbergtunnel zwei Hochhäuser von 56 und 68 Metern Höhe bauen.

Bild: PD
12 Bilder
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD

Bild: PD


Zum Projekt gehört auch eine Schule samt Wohnheim für das International Hotel Management Institute (IMI) sowie ein Hotel und ein Bürogebäude. Kostenpunkt: Rund 200 Millionen Franken. Der Verein gegen bauliche Willkür bekämpft das Projekt erbittert. Hochhäuser gehörten dort nicht hin und würden den Anwohnern die Aussicht trüben.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.