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KRIENS: Gasthaus Sonne: Grünes Licht für Neubau

Der geplante Neubau des Restaurants Hergiswald hat für hohe Wellen gesorgt. Das Gebäude des Gasthauses Sonne sei nicht schützenswert, sagt nun der Krienser Gemeinderat.
So stellen sich die Planer den Neubau vor. (Visualisierung pd)

So stellen sich die Planer den Neubau vor. (Visualisierung pd)

Der Entscheid sei nach «umfassenden Abklärungen» zustande gekommen, wie es in einer Medienmmitteilung heisst. Ein denkmalpflegerisches Fachgutachten hatte gezeigt, dass in der Vergangenheit bauliche Eingriffe die einst historische Bausubstanz des Gasthauses so stark verändert haben, dass sich der Schutz des Gebäudes im heutigen Zustand nicht mehr rechtfertigen lasse. Nachdem das Gasthaus nicht mehr im kommunalen Inventar schützenswerter Kulturobjekte aufgeführt ist, steht einem Ersatzneubau nichts mehr im Wege. Der Gemeinderat hat die Baubewilligung dafür erteilt.

Verschiedene Detailfragen wie etwa die Farbgebung des neuen Gebäudes seien aber noch separat zu bewilligen. Sollte sich die Bauherrschaft dazu entschliessen, das heutige Gasthaus auf einen früheren Zustand zurückzuführen und in redimensioniertem Zustand anders zu nutzen, würde sich die Gemeinde bei den Kantonalen Stellen in einem neuen Bewilligungsverfahren dafür stark machen, wie es weiter heisst.

Das heutige Gasthaus Sonne. (Bild pd)

Eingereicht hatte das Gesuch des Neubaus die Albert Koechlin Stiftung. Sie ist Baurechtsnehmerin auf dem Gelände und möchte nach der Sanierung von Kapelle mit Bilderhimmel und Sigristenhaus nun auch das Restaurant erneuern. Dazu will sie als Ersatz für das heutige Restaurant Sonne im Hergiswald einen Neubau erstellen. Der Neubau soll einen wirtschaftlichen Betrieb des Restaurants ermöglichen. Integriert werden sollen ein Saal und eine Pilgerstube, was die Infrastruktur für Pilgerreisende auf dem quer durch Europa führenden Jakobsweg gemäss der Meinung des Gemeinderats deutlich verbessern und zur Attraktivität des Hergiswalds beitragen würde. Um das entsprechende Baugesuch für den Neubau überhaupt prüfen zu können, musste sich der Gemeinderat mit der Frage befassen, ob das heutige Gasthaus-Gebäude aus dem kommunalen Inventar Schützenswerter Kulturobjekte entlassen werden könne.

scd

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