KRIENS: Geldstrafe für Heroinschmuggel ins Gefängnis

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat einen 49-jährigen Schweizer bestraft, weil er im März 2009 versucht hat, Heroin für eine drogensüchtige Bekannte ins Gefäng­nis zu schmuggeln.

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Tatort: Gefängnis Grosshof in Kriens. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Tatort: Gefängnis Grosshof in Kriens. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Vorfall ereignete sich im vergangenen März. Im Auftrag einer Bekannten besorg­te der Veruteilte Heroin und versuchte dieses in einer Shampoflasche und in seinen Unterhosen ins Gefängnis Grosshof in Kriens zu schmuggeln.

Der Drogenschmuggel wurde vom Sicherheitsdienst entdeckt. Insgesamt sind 1,72 Gramm Heroin sichergestellt worden, wie das Amtsstatthalteramt Luzern mitteilte.

Der «Heroinschmuggler» wurde von der Kantonspolizei festgenommen. Der Mann gab der Polizei zu Protokoll, er hätte das Heroin hereingeschmuggelt, weil seine Bekannte das von ihm verlangt habe.

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat den bisher nicht vorbestraften Mann wegen Besitzes, Kaufs und Weitergabe von Heroin und wegen Hereinschmuggelns von Heroin ins Gefängnis mit einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je 120 Franken (Probezeit 3 Jahre) und 800 Franken Busse bestraft. Zudem hat der Verurteilte die Untersuchungskosten zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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