KRIENS: Gemeinde Kriens saniert ihren Haushalt

Die Gemeinde Kriens will ihren Finanzhaushalt langfristig gesund erhalten. Daher berät der Einwohnerrat im Juli über ein Entlastungspaket.

Drucken
Teilen
Das Gemeindehaus in Kriens. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Das Gemeindehaus in Kriens. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Mit vier Stossrichtungen will die Gemeinde Kriens ihren Finanzhaushalt zwischen 2011 und 2019 um durchschnittlich 10,5 Millionen entlasten: Kosteneinsparungen, Einnahmensicherungen, die Plafonierung der Investitionen und strukturelle Veränderungen.

Laut Mitteilung der Gemeinde verlange der Gemeinderat vom Kanton ausserdem Kompensationen für die «den Gemeinden aufgebürdeten Kosten aus der neuen Pflegekostenregelung».

Ausfall von 4,2 Millionen Franken
Bis heute habe die Gemeinde Kriens einen «soliden Finanzhaushalt». Allerdings erwarte man spätestens mit dem Voranschlag 2010 und der aktualisierten Finanzplanung «einen beträchtlichen Handlungsdruck».

So seien die Steuereinnahmen rückläufig, durch Steuergesetzrevisionen würden die Einnahmen in diesem Bereich von 2007 bis 2012 um 18 Millionen Franken sinken. Bereits im Budget 2011 rechnet die Gemeinde Kriens mit einem Ausfall von rund 4,2 Millionen Franken. Ausserdem müsse sie ab 2011 5,5 Millionen Franken zur Finanzierung der Pflegekosten übernehmen. Dies führe zu einem hochgerechneten Budget-Fehlbetrag von rund 12 Millionen Franken.

Beratung am 1. Juli
Mit dem «Entlastungsprogramm 2010» sollen das Budget 2011 und die Finanzpolitik der Folgejahre angepasst werden, damit eine «allzustarke» Verschuldung verhindert werden könne. Der Gemeinderat legt dem Einwohnerrat diese Strategie zur Beratung am 1. Juli vor. Danach folgt die Umsetzung ab dem Budget 2011.

ana