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KRIENS: Gemeinde wehrt sich gegen «Massiv»-Konzert

Zu viel Hass, zu viel Gewalt: Der Rapper Massiv soll heute Freitag nicht im «Frosch­könig» auftreten. Der Krienser Gemeinderat fordert dies wohl vergeblich.
Szenebild einer Party im «Froschkönig». (Bild Patrik Pauli/Neue LZ)

Szenebild einer Party im «Froschkönig». (Bild Patrik Pauli/Neue LZ)

Der Club Nautilus in Luzern hat ein Konzert des deutschen Rappers Massiv wegen dessen gewaltverherrlichender Texte abgesagt.

Dann sprang der Klub «Froschkönig» aus Kriens in die Bresche. Doch jetzt wehrt sich der Gemeinderat von Kriens gegen das Konzert. «Aus Sorge um moralische und ethische Grundwerte forderten wir den Betreiber des Clubs auf, das Lokal nicht zur Verfügung zu stellen», sagt Gemeinderat Cyrill Wiget.

Zudem habe er gehört, dass dem Rapper jeweils eine «Hassgemeinschaft» nachreise. Diese Leute würden den Musiker verachten und wollten seine Konzerte verhindern.

Doch trotz aller Bedenken: Der gemeinderätliche Appell stösst auf taube Ohren. «Wir haben dem Lokalbetreiber unser Anliegen vorgetragen», erzählt Cyrill Wiget. «Er nehme unsere Sorgen zwar ernst, sei aber nicht bereit, das Konzert abzusagen.»

Luca Wolf

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

Aufnahme vom Konzert in Duisburg, das in einer Schlägerei ausartete:

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