Kriens hat Investor fürs Stadion

Der SC Kriens braucht 7 Millionen Franken für seine Fussballanlage. Ein Investor ist gefunden. Sein Name bleibt noch geheim.

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So könnte die neue Tribüne dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung pd)

So könnte die neue Tribüne dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung pd)

Für den rund 7 Millionen Franken teuren Neubau der Tribünenanlage des Fussballstadions Kleinfeld braucht der SC Kriens einen Investor. Gemäss Niklaus Fanger, der zusammen mit einem Team fürs das Stadionprojekt zuständig ist, habe man diesen nun gefunden. «Wir sind auf Kurs, Verhandlungen sind im Gange», sagt Fanger. Den Namen des Geldgebers will er indes nicht nennen. Lediglich so viel: Die Jugendförderung des SC Kriens sei für die Zusage des finanziellen Engagements ausschlaggebend gewesen. «Jetzt liegt es an der Gemeinde, weiter zu informieren.» Diese kennt den Namen des Investors und habe als Grundeigentümerin das letzte Wort.

Ohne Sanierung keine Lizenz

Auf dem Kleinfeld soll ein Gebäude mit über 1300 Quadratmeter Nutzungsfläche entstehen. Als Mieter sollen unter anderem mehrere in der Region tätige Fitness- und Reha-Unternehmen Interesse bekundet haben.

Eine Sanierung des Stadions ist nötig, um den Bestimmungen und Auflagen der Swiss Football League gerecht zu werden. Bis März 2012 muss der Challenge-League-Club ein baubewilligungsfähiges Projekt vorweisen. Der SC Kriens hat sich entschieden, die Tribüne neu zu bauen. An den Kosten von rund 7 Millionen Franken plant die Gemeinde, rund 2 Millionen Franken beizusteuern. Den Restbetrag soll wohl der bisher nicht benannte private Investor übernehmen sowie eine Trägerschaft aus dem Umfeld des Vereins.

Christian Hodel

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