KRIENS: «Himmelrich» versinkt im Dornröschenschlaf

Das Hotel Himmelrich kommt nicht zur Ruhe. Die Neustartphase war kurz, jetzt ist wieder geschlossen. Und die Zukunft bleibt offen.

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Das Hotel Himmelrich: verlassen und geschlossen. (Bild Adrian Baer / Neue LZ)

Das Hotel Himmelrich: verlassen und geschlossen. (Bild Adrian Baer / Neue LZ)

«Zurzeit ist telefonisch niemand erreichbar, Sie können jedoch nach dem Signalton eine Nachricht hinterlassen. Danke.» Nur eine Telefonstimme meldet sich, wenn man die Nummer des Krienser Hotels Himmelrich wählt. Das Lokal ist zu, eine Neueröffnung ist nicht in Sicht. Ganz anders präsentierte sich die Situation vor ein paar Monaten. Ende Juni vergangenen Jahres war sogar Aufbruchstimmung zu spüren. Hotelier Robert Bucher (56) pachtete zusammen mit seinem Küchenchef Stefan Lederer den Betrieb. Und die Gäste kamen, schon am ersten Sonntag war die Terrasse gut besetzt. Nun ist Bucher weg, das Hotel geschlossen. Eine weitere Episode in einer langen Geschichte.

Investitionen blieben aus
Nur drei Monate hielt es Robert Bucher oberhalb von Kriens aus. Grund für seinen Rückzieher seien Differenzen mit dem Besitzer Walter L. Knieriem von der Kingbow Holding AG gewesen. Bucher sagt: «Herr Knieriem mischte sich ständig ein, einige Male ist er urplötzlich in der Küche aufgetaucht.» Das sei aber noch nicht alles gewesen: Er, Bucher, habe Geld investieren müssen, um den Betrieb überhaupt zu eröffnen. «Unter anderem hat der Kochherd nicht funktioniert.» Wichtige Investitionen seitens des Besitzers blieben gemäss Bucher aus.

Fritz Lehmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.