KRIENS: Hochhausfassade sorgt für Unruhe

Die im Eichhof geplanten Hochhäuser sollen ohne die prägenden Balkone gebaut werden. Das löst Irritation aus.

Luca Wolf
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Hochhäuser mit auskragenden Balkonen: So wie auf dieser Visualisierung wars geplant. Doch nun werden andere Varianten geprüft. (Bild: PD)

Hochhäuser mit auskragenden Balkonen: So wie auf dieser Visualisierung wars geplant. Doch nun werden andere Varianten geprüft. (Bild: PD)

«Die verspielte Fassade der Hochhäuser war ein Argument, warum das Projekt Eichhof West den Wettbewerb gewann. Änderungen müssten wir zuerst neu beurteilen», sagt der Krienser Gemeindeammann Matthias Senn. Er bezieht sich auf die neusten Aussagen von Patrick Wetter, der im Auftrag der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) die Eichhof-West Projektleitung inne hat. Demnach will die BVK auf die auskragenden Balkone an den Hochhäusern verzichten. Angeblich zum Wohl der Anwohner, die um ihre Aussicht bangen (Ausgabe von gestern). Doch diese Balkone wären ein prägendes Element der 56- und 68-Meter-Bauten gewesen wären – kann man solche wichtige Elemente einfach streichen?

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Visualisierung der Hochhaus-Befürworter (Bild: pd)
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Visualisierung der Hochhaus-Befürworter (Bild: pd)
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Visualisierung der Hochhaus-Gegner (Bild: pd)
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Das Gesamtprojekt sieht neben der Eichhof-Brauerei vor: Zwei Hochhäuser, ein Hotelschul-Campus, ein Hotel, ein Bürogebäude. Die dazu nötige Teilrevision des Bau- und Zonenreglements (BZR) kommt am Donnerstag ins Parlament.

Unter Vorbehalt möglich

Laut Senn hat die BVK eine mögliche Änderung der Fassade zwar mal erwähnt. «Ich habe allerdings aus der NLZ erfahren, dass die Balkone wegfallen sollen.» Zwar seien solche Anpassungen nicht unüblich. Aber dann man müsse genau prüfen, ob die architektonische Qualität weiterhin gegeben sei. Auf Anfrage buchstabierte die BVK gestern zurück. Die Balkonvariante stehe noch nicht fest.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.