KRIENS: Hohe Investitionen belasten Krienser Budget

Das Budget 2016 von Kriens sieht bei einem Aufwand von 171 Millionen Franken einen Fehlbetrag von 2,4 Mio. vor. Wegen neuer Ausgaben und hoher Investitionen bleibt die Finanzlage der Gemeinde angespannt. Mit schwarzen Zahlen rechnet der Gemeinderat erst wieder ab 2018.

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Blick vom Sonnenberg auf Kriens. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 13. Juni 2015))

Blick vom Sonnenberg auf Kriens. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 13. Juni 2015))

Die Pflegefinanzierung, die integrative Förderung, das zweite Kindergartenjahr, die schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen und das Bevölkerungswachstum in Luzern Süd würden die aktuelle und die künftigen Jahresrechnungen stark belasten, teilte die Gemeinde am Dienstag mit. Fürs laufende Jahr hatte die Gemeinde ein Minus von 3,2 Mio. Franken veranschlagt.

Der Steuerfuss soll 2016 unverändert bei 2,00 Einheiten bleiben. Die geplanten Nettoinvestitionen fürs kommende Jahr liegen bei knapp 34 Mio. Franken. Je ein Drittel entfallen auf Bauprojekte für die Erneuerung des Krienser Zentrums und auf die Sanierung und Erweiterung von Schulanlagen.

Das Eigenkapital ist laut Gemeinderat bis Ende 2015 aufgebraucht. Ab 2018 will die Gemeinde wieder schwarze Zahlen schreiben. Anlass für den erwarteten Turnaround sind unter anderem die rege Bautätigkeit im Gebiet Luzern Süd und die damit verbundenen zusätzlichen Steuereinnahmen.

Der Krienser Einwohnerrat entscheidet im November über das Budget und den Finanzplan 2015-2019. (sda)