KRIENS: Illegale Wagenburg zieht nach Kriens

Die sechs Personen, die seit Mitte August in acht Wagen illegal auf der Luzerner Allmend wohnten, haben das Gelände termingerecht verlassen. Am Freitag sind sie weitergezogen und haben sich in Kriens erneut illegal installiert.

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Die illegwale Wagenburg – hier Ende September auf der Luzerner Allmend – zieht nun nach Kriens. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die illegwale Wagenburg – hier Ende September auf der Luzerner Allmend – zieht nun nach Kriens. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

In Kriens wusste man nichts von diesem Vorhaben, wie der Krienser Gemeinderat Cyrill Wiget am Montag im Regionaljournal Zentralschweiz von Radio DRS sagte. Der Standort beim Schlund sei sehr ausgesetzt, und es stehe dort auch kein Wasser zur Verfügung. Bis jetzt habe der Gemeinderat noch nicht darüber diskutiert, wie er damit umgehen wolle, erklärte Wiget.

Auch der Stadtluzerner Baudirektor Kurt Bieder zeigte sich gegenüber dem Regionaljournal überrascht vom Umzug der Wagenburg nach Kriens. Nicht zuletzt, weil der Schlund ein städtisches Grundstück ist auf Krienser Hoheitsgebiet.

Die Stadt Luzern habe den Bewohnern der Wagenburg eine Frist angesetzt, so Bieder. Und zwar wollte man das eingeleitete Gerichtsverfahren systieren lassen, falls die Bewohner bis am Samstag die Allmend verlassen würden. «Etwas anderes ist gar nie besprochen worden», sagte Bieder. Der Stadtrat wolle am Mittwoch über die illegale Wagenburg diskutieren.

sda