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KRIENS: Innerschweizer Curaden steigt in Produktion von Zahnbürsten ein

Der Innerschweizer Händler von Dentalhygieneprodukten Curaden steigt in die Produktion von Zahnbürsten ein. Dazu hat das Unternehmen im vergangenen Monat eine Fabrik in Degersheim SG in Betrieb genommen. Geschaffen wurden sieben Arbeitsplätze.
Zahnbürsten (Bild: Keystone / Curaden AG)

Zahnbürsten (Bild: Keystone / Curaden AG)

Bisher liess Curaden ihre Zahnbürsten von der Bürstenfabrik Ebnat AG in Ebnat-Kappel SG herstellen. Diese werde aber bald an Kapazitätsgrenzen stossen, sagte ein Curaden-Sprecher am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Denn der Absatz steige seit Jahren. Im vergangenen Jahr seien 28 Millionen Zahnbürsten in 60 Ländern verkauft worden.

Bekannt seien die Zahnbürsten unter der Marke Curaprox vor allem in Tschechien, der Slowakei und Brasilien, sagte der Firmensprecher. In der Schweiz würden sie von Apotheken, Drogerien, Zahnärzten und Dentalhygienikern verkauft. Neben dentalmedizinischen Merkmalen sei gerade die Herkunftsbezeichnung «Made in Switzerland» für den Verkaufserfolg auf dem Weltmarkt entscheidend.

Abhängigkeit als Risiko

Wegen der nahenden Kapazitätsgrenzen und der Risiken durch die Abhängigkeit von einem einzigen Produzenten habe man in der Schweiz einen zweiten Partner gesucht, sagte der Sprecher. Die Suche sei aber erfolglos geblieben.

Per Zufall habe sich die Möglichkeit ergeben, in Degersheim einen eigenen Produktionsstandort zu eröffnen. So habe man entschieden, selber zu produzieren statt weiter nach einem zweiten Partner zu suchen. Insgesamt seien dort etwa 8 Millionen Franken in den Kauf von Land und Gebäude sowie eine neue Produktionsanlage investiert worden.

Geplant sei, pro Jahr 12 Millionen Zahnbürsten zu produzieren. Die Produktion könnte auf über 30 Millionen Zahnbürsten ausgebaut werden. «An den Aufträgen nach Ebnat-Kappel wird sich nichts ändern», teilte Curaden in einem Communiqué mit.

Curaden mit Sitz in Kriens habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von gut 160 Millionen Franken erzielt. Beschäftigt würden weltweit 350 Mitarbeiter, sagte der Sprecher.

sda

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