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Investor zahlt 8,1 Millionen für «Mülirain»

Der Gemeinderat hat einen Käufer für das Areal Mülirain am Sonnenberg gefunden. Dieser bezahlt aber etwas weniger als ursprünglich erhofft.
Stefan Dähler

Die Verhandlungen haben sich in die Länge gezogen, doch nun liegt ein Vertragsentwurf vor. Die Gemeinde Kriens will das Areal Mülirain an die Hunkeler Partner Architekten AG aus Schenkon für 8,1 Millionen Franken verkaufen. Das Geschäft muss am 24. Mai noch vom Einwohnerrat abgesegnet werden.

Auf dem rund 12700 Quadratmeter grossen Areal am Sonnenberghang ist eine Überbauung mit 32 bis 35 Eigentumswohnungen geplant (siehe Ausgabe vom 12. Juni 2017) . Auf der oberen Hälfte des Grundstücks, die unbebaut bleiben soll, ist eine Grünzone vorgesehen. Das Parkplatzangebot soll 50 bis 100 Prozent des Normbedarfs umfassen, dieser beträgt gemäss dem Krienser Parkplatzreglement einen Parkplatz pro Wohnung. Geplant ist eine Einstellhalle für die Autos der Bewohner.

Wann genau das Areal bebaut wird, steht noch nicht fest. «Vertraglich ist vereinbart, dass der Baustart spätestens bis am 31. Dezember 2020 erfolgt und die Arbeiten bis am 31. Dezember 2023 abgeschlossen sind – sofern es nicht wegen Einsprachen zu Verzögerungen kommt», sagt der Krienser Bauvorsteher Matthias Senn (FDP) auf Anfrage.

Die Verhandlungen erstreckten sich über mehrere Monate. Der Gemeinderat hatte das Areal im letzten Sommer ausgeschrieben, daraufhin ging nur ein Angebot ein. Ursprünglich wollte die Hunkeler Partner Architekten AG 6,3 Millionen Franken bezahlen, wie die Exekutive im Bericht und Antrag an den Einwohnerrat schreibt. Das war dem Gemeinderat zu wenig, auch ein zweites Angebot von 7,2 Millionen schlug die Exekutive aus und erwägte zwischenzeitlich gar einen Abbruch des Ausschreibungsverfahrens. Schliesslich habe die Firma das Angebot nochmals nach oben angepasst.

Der Verkaufspreis von 8,1 Millionen Franken liegt dennoch unter den ursprünglichen Erwartungen des Gemeinderats. «Schlussendlich sind wir aber trotzdem zufrieden», sagt Senn. «Man muss auch berücksichtigen, dass das Areal in einem steilen Hang liegt und dadurch nicht ganz einfach zu bebauen ist.»

Stromleitung wird in den Boden verlegt

Wegen der Überbauung muss noch die Starkstromleitung der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) zwischen den Gebieten Under Zumhof am Sonnenberghang und Under Sänti im Krienser Talboden in den Boden verlegt werden (siehe Grafik). Dies, damit die Mindestabstände zu den Gebäuden eingehalten werden (Ausgabe vom 12. Februar). Das Baugesuch für die Verlegung der Stromleitung lag bereits öffentlich auf, die Arbeiten sollen im Sommer beginnen und Ende Jahr abgeschlossen sein. Die Kosten betragen 1,57 Franken, die Gemeinde Kriens übernimmt davon rund 800'000 Franken.

Nach Abzug dieses Betrags und der Planungskosten von rund 300'000 Franken würde der Gemeinde also vom Landverkauf noch ein Gewinn von 7 Millionen Franken verbleiben. Mit dem Betrag sollen Schulden, die aufgrund der hohen Investitionen der Gemeinde entstanden sind, abgebaut werden.

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