KRIENS: Junge Grüne ziehen «Veloweg-Initative» zurück

Das Komitee «Für eine sichere Velowegverbindung Kriens-Luzern» zieht seine Initiative formell zurück. Grund: In dem vom Parlament verabschiedeten Gegenvorschlag sind die wichtigsten Anliegen der Gemeindeinitiative übernommen worden.

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Raoul Niederberger, Karin Amrhein und Fabian Takacs (von links) vom Initiativkomitee sehen ihre Forderungen durch den Gegenvorschlag grösstenteils erfüllt. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Raoul Niederberger, Karin Amrhein und Fabian Takacs (von links) vom Initiativkomitee sehen ihre Forderungen durch den Gegenvorschlag grösstenteils erfüllt. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Eine Volksabstimmung verzögert aus Sicht des aus Jungen Grünen und Grünen bestehenden Initiativkomitees nur noch die Umsetzung der überfälligen Massnahmen zu Gunsten der Sicherheit des Veloverkehrs zwischen Kriens und Luzern. Wie die Grüne und Junge Grüne am Montag mitteilten, würde aus ihrer Sicht eine Volksabstimmung «die Umsetzung der überfälligen Massnahmen zu Gunsten der Sicherheit des Veloverkehrs zwischen Kriens und Luzern verzögern».

Unter anderem haben folgende Punkte die Initianten zum Rückzug bewogen:

  • Der Gemeinderat Kriens hat mit dem Gegenvorschlag glaubwürdig aufgezeigt, dass er das Ziel einer sicheren und attraktiven Verbindung für die Velofahrer nach Luzern verfolgt. Auch wird eine Verbesserungen für die Anwohnerschaft erreicht.
  • Die Umsetzung der Ziele der Initiative sollen nicht durch eine Volksabstimmung weiter verzögert werden. Die drei Monate, welche eingespart werden können, sollen einer zügigen Planung und Umsetzung dienen. 
  • Durch den Verzicht auf eine Volksabstimmung können Kosten für die Gemeinde gespart werden.


Das Initiativkomitee ist laut Mitteilung überzeugt, mit dem Gegenvorschlag einen gute Kompromiss gefunden zu haben, welcher dem Anliegen der Unterstützer dieser Initiative entspricht.

pd/zim