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KRIENS: Junglenker durchbricht Leitplanken und fällt von Brücke auf Autobahn A2

Wie durch ein Wunder hat ein 18-jähriger Lenker einen Horror-Unfall beim Schlund-Kreisel überlebt. Das Fahrzeug stürzte auf die Autobahn. Durch die Wucht des Aufpralls geriet es in Brand. Wie es dazu kam, ist noch unklar.
Der Autofahrer durchschlug mehrere Leitplanken, bevor er auf der Autobahn zu stehen kam. (Bild: Screenshot: Google Maps/Montage: jvf)

Der Autofahrer durchschlug mehrere Leitplanken, bevor er auf der Autobahn zu stehen kam. (Bild: Screenshot: Google Maps/Montage: jvf)

Dieser Lenker hatte wohl mehr als einen Schutzengel. Mit dem Seat seines Vaters durchfuhr ein 18-jähriger Mann am Donnerstagmorgen kurz nach 5.30 Uhr bei der Ausfahrt Horw/Kriens zwei Leitplanken und flog schliesslich acht Meter tief auf die Autobahn A2.

Der Türke, der in der Zentralschweiz wohnt, überlebte den Unfall mit mittelschweren Verletzungen und wurde von der Ambulanz ins Spital transportiert, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Mittelschwere Verletzungen beinhalten laut Polizeisprecher Urs Wigger Frakturen und Rissquetschwunden. Die Opfer müssen in der Regel stationär behandelt werden.

Dass der Mann Glück im Unglück hatte, zeigt der genaue Unfallhergang: Der Lenker kam von der A2 Richtung Kreisel Schlund. In der Rechtskurve fuhr der Automobilist geradeaus, durchschlug die Leitplanke und flog auf die rund sechs Meter entfernte Autobahnauffahrt der A2 Fahrtrichtung Süden. Der Wagen schleuderte weiter, durchbrach erneut eine Leitplanke. Erst dann kam der Wagen – auf dem Dach – auf der acht Meter tiefer liegenden Autobahn A2 zum Stillstand.

Weitere Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Ob der 18-Jährige, der zum Zeitpunkt des Unfalls im Besitz eines gültigen Führerausweises war, zu schnell unterwegs war oder ob Alkohol im Spiel war, ist Gegenstand laufender Ermittlungen, wie Urs Wigger sagt. «Wie bei schweren Verkehrsunfällen üblich, wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe angeordnet», so Wigger.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Motorenblock vom Fahrzeug getrennt und geriet in Brand. Die Feuerwehr der Stadt Luzern war mit sieben Personen im Einsatz. Der Unfall hatte zu massivem Rückstau geführt.

Yasmin Kunz

yasmin.kunz@luzernerzeitung.ch

Das Auto durchschlug die Leitplanken und landete auf der Autobahn. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Das Auto durchschlug die Leitplanken und landete auf der Autobahn. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Das Auto stürzte von der Brücke auf die darunterliegende Autobahn A2. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Das Auto stürzte von der Brücke auf die darunterliegende Autobahn A2. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Das Auto wurde beim Aufprall total zerstört. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Das Auto wurde beim Aufprall total zerstört. (Bild: Luzerner Polizei (Horw, 2. November 2017))

Der Unfall führte zu langem Rückstau wie hier auf der Autobahn A2 bei Stansstad. (Bild: Radio-Pilatus-Hörerin Jane)

Der Unfall führte zu langem Rückstau wie hier auf der Autobahn A2 bei Stansstad. (Bild: Radio-Pilatus-Hörerin Jane)

Selbst auf der Kantonsstrasse in Alpnachstad lief nicht mehr viel. (Bild: Leserreporter)

Selbst auf der Kantonsstrasse in Alpnachstad lief nicht mehr viel. (Bild: Leserreporter)

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