KRIENS: Karton bündeln: Der Widerstand wächst

Der Druck auf den Abfallverband Real nimmt zu. Nach Luzern setzen sich nun auch Krienser Politiker für «praktikablere Lösungen» beim Kartonsammeln ein.

Susanne Balli
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Rechts richtig, links falsch: Der Karton darf nur noch gebündet an den Strassenrand gestellt werden. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Rechts richtig, links falsch: Der Karton darf nur noch gebündet an den Strassenrand gestellt werden. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Streit ums Kartonsammeln geht weiter. Unlängst hat sich das Stadtparlament dafür starkgemacht, dass Karton wieder in Papiersäcken und Kartonschachteln bereitgestellt werden kann und Ende April einen entsprechenden Vorstoss der Grünen überwiesen. Der Abfallverband Real macht nämlich seit Januar ernst und setzt die Regelung um, dass Karton nur noch gebündelt oder in speziellen Kartoncontainern abholt wird.

Dies ruft nun auch Krienser Politiker auf den Plan. CVP-Einwohnerrat René Zosso fordert in einem Postulat vom Gemeinderat, dieser soll sich bei Real für «praktikable Lösungen» einsetzen. In Einzelhaushalten erweise sich das System als «untauglich».

Mit seinem Vorstoss rennt Zosso bei den anderen Krienser Parteien offene Türen ein. Wie eine Umfrage unserer Zeitung ergeben hat, sprechen sich alle Fraktionschefs gegen das verschärfte Kartonregime aus.

Martin Zumstein, Geschäftsführer von Real, sagt dazu: «Das Abfallreglement wurde vom Vorstand und der Delegiertenversammlung erlassen.» Wolle eine Gemeinde eine davon abweichende Regelung, braucht es dazu eine Rechtsgrundlage, also wieder ein eigenes kommunales Abfallreglement.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen LZ und im E-Paper.