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KRIENS: Kirgisen schlagen mitten in Kriens ihr Zelt auf

Kirgistan stellt sich bis Sonntag mit diversen Veranstaltungen der hiesigen Bevölkerung vor. Gestern bei der Eröffnung gabs hohen Besuch.
Simon Bordier
Die kirgisische Botschafterin Gulnara Iskakova mit Hans Peter Pleisch (links) und Kairat Birimkulov, den beiden Co-Präsidenten des Vereins Brücken nach Kirgistan. (Bild Philipp Schmidli)

Die kirgisische Botschafterin Gulnara Iskakova mit Hans Peter Pleisch (links) und Kairat Birimkulov, den beiden Co-Präsidenten des Vereins Brücken nach Kirgistan. (Bild Philipp Schmidli)

Als «Schweiz Zentralasiens» stellte Gulnara Iskakova, die Botschafterin der Kirgisischen Republik, gestern ihr Land der Krienser Bevölkerung vor. Grund für den hohen Besuch war die Eröffnung der Tage kirgisischer Kultur in Kriens: Bis Sonntag will sich das kleine Hochgebirgsland mit traditioneller Musik, kulinarischen Spezialitäten, Workshops, Vorlesungen und Filmen in diversen Orten der Gemeinde präsentieren.

Am auffälligsten ist die Jurte auf der Krauerwiese. «Das Nomadenzelt repräsentiert das traditionelle Leben der Bergbevölkerung», sagt Kairat Birimkulov, der Organisator der kirgisischen Tage und Co-Präsident des Vereins Brücke nach Kirgistan, der das Projekt initiiert hat. «Aber längst nicht alle Kirgisen führen ein Nomadenleben – heute wohnen viele in der modernen Hauptstadt Bischkek», ergänzt er.

Schweiz dient als Vorbild

Birimkulov hat selber vierzig Jahre lang in Bischkek gelebt. Vor sieben Jahren ist er als politischer Flüchtling in die Schweiz gekommen. Heute wohnt er mit seiner Familie in Kriens und arbeitet als freier Journalist. Zur politischen Situation in seiner Heimat meint er: «Die noch junge Republik befindet sich in einem schwierigen Demokratisierungsprozess. Nach zwei Putschbewegungen konnten 2010 erstmals faire Parlamentswahlen stattfinden.»

Die Botschafterin Iskakova nennt dabei die Schweiz als Vorbild: «Unsere Länder sind sich nicht nur geografisch ähnlich, sondern auch bezüglich der Völkervielfalt. Wir möchten, dass Nomaden und Städter, geborene Kirgisen und eingewanderte Russen, Muslime und Christen in Kirgistan so demokratisch miteinander leben können wie die Bevölkerungsgruppen in der Schweiz.»

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