KRIENS: Kriens braucht dringend mehr Pflegebetten

Unbestritten ist, dass Kriens mehr Pflegebetten braucht. Doch vor 2013 wird kaum gebaut. Für pflegebedürftige Menschen ist das hart.

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Genügt heutigen Ansprüchen nicht mehr: Das Pflegeheim Gross­feld in Kriens. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Genügt heutigen Ansprüchen nicht mehr: Das Pflegeheim Gross­feld in Kriens. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Eine Warteliste mit 100 Personen, davon 38 akute Pflegefälle, die in den Krienser Heimen keinen Platz haben: Das war der Stand im März.

Heute, drei Monate später, sagt Sozialvor­steher Lothar Sidler auf Nachfrage: «Die Situation ist unverändert. Wir können nur versuchen, die Warteliste abzubauen.» Die Krienser Politik ist alarmiert. Es gibt Vorstösse, die den Umbau oder die Sanierung des Heimes Grossfeld fordern. Und vor kurzem hat die Groupe Politique 60 plus eine Petition eingereicht mit der Forderung, «unverzüglich die Planung eines neuen Pflegeheimes an die Hand zu nehmen».

Lothar Sidler hat Verständnis für diese Anliegen, warnt jedoch gleichzeitig vor der Erwartung einer raschen Lösung. Der politische Prozess brauche Zeit, sagt er.

Der Gemeinderat werde jetzt eine Bedarfsanalyse für Pflegebetten und eine Machbarkeitsstudie für das 1968 eröffnete Heim Grossfeld in Auftrag geben. Sidler erwartet bis spätestens Frühjahr 2010 die Resultate.

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.