KRIENS: Krienser Seilbahn-Idee ist sehr umstritten

Die Reaktionen der Parteien auf die Idee einer Gondelbahn nach Luzern sind gemischt. Doch eines scheint klar: Wenn die Bahn kommt, soll sie bis ins Zentrum fahren.

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So könnte eine Stadt-Seilbahn (im Bild die Visualisierung einer geplanten Bahn in Baden) aussehen. (Visualierung pd)

So könnte eine Stadt-Seilbahn (im Bild die Visualisierung einer geplanten Bahn in Baden) aussehen. (Visualierung pd)

Die Idee einer Gondelbahn von Kriens nach Luzern löst kontroverse Reaktionen aus. SP und SVP sprachen sich am Mittwoch gegen eine solche Lösung der Verkehrsprobleme aus. Doch es gab auch Zustimmung. CVP, FDP und Grüne wollen die Idee prüfen – und auch der Luzerner Verkehrsverbund äussert sich positiv. Doch bei allen Befürwortern ist klar: Eine Bahn vom Obernau bis zur Station Eichhof reicht nicht – wenn schon, müsste sie bis ins Luzerner Stadtzentrum führen. Der CEO der Pilatus-Bahnen, André Zimmermann, bringt hierfür das bisherige Trassee der Zentralbahn ins Spiel, das ab 2014 nicht mehr gebraucht wird.

Zimmermann sieht allerdings noch einige Knackpunkte, zum Beispiel die Anzahl Haltestellen. «Wenn es zu viele Haltestellen hat, wird die Bahn langsam. Bei zu wenigen Haltestellen erfüllt sie aber ihren Zweck nicht», sagt er. Wenn es die Bahn einst geben sollte, ist für den CEO der Pilatus- Bahnen aber klar: «Wir würden uns dafür starkmachen, dass wir eine direkte Anbindung an die neue Seilbahn hätten.»

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.