KRIENS: Mit dem Auto auf den Pilatus

Eine südkoreanische Familie verlässt sich nur auf ihr Navigationsgerät – bis das Mietauto auf einem Wanderweg steckenbleibt. Das ist nicht das erste Mal.

Laura Barchi
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Einer Berlinerin ist Im Herbst nur wenig weiter oben dasselbe passiert. (Bild: PD)

Einer Berlinerin ist Im Herbst nur wenig weiter oben dasselbe passiert. (Bild: PD)

Einer Berlinerin ist Im Herbst nur wenig weiter oben dasselbe passiert. (Bild: PD)

Einer Berlinerin ist Im Herbst nur wenig weiter oben dasselbe passiert. (Bild: PD)

Das Ziel: Pilatus Kulm. Eine dreiköpfige südkoreanische Familie hat das Navigationsgerät ihres Autos dementsprechend programmiert – und ab Kriens in Richtung Berg losgefahren. Resultat: Das Mietauto ist letztlich auf einem Wanderweg unterhalb der Talstation Krienseregg steckengeblieben und musste von einem Geländewagen der Pilatus Bahnen AG befreit werden.

Marc Hauser, CFO der Pilatus-Bahnen AG, bestätigt gegenüber unserer Zeitung, dass die Südkoreaner ihr Navi so eingestellt haben, dass es die direkte Route zum Gipfel anzeigte – Wanderwege inklusive.

Die Episode von Ende Juli ist kein Einzelfall, wie etwa Peter Kunkler, Hüttenwart des Clubhauses Schlimgrüebli unterhalb der Station Krienseregg, weiss. Immer wieder würden sich Ortsunkundige trotz Fahrverboten verirren, «man muss sich einfach an die Signalisation und nicht blind ans Navigationsgerät halten.»

 

Falsch abgebogen: Eine südkoreanische Familie blieb im Sommer mit ihrem gemieteten Audi auf dem Wanderweg unterhalb der Bergstation Krienseregg stecken. (Bild: Leserreporter)

Falsch abgebogen: Eine südkoreanische Familie blieb im Sommer mit ihrem gemieteten Audi auf dem Wanderweg unterhalb der Bergstation Krienseregg stecken. (Bild: Leserreporter)