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Kriens: Mit Zuversicht in die Zukunft

Stefan Dähler, stv. Leiter Ressort Stadt / Region über die Abstimmung vom 4. März 2018 in Kriens.
Stefan Dähler

Stefan Dähler

Stadt Kriens, Krienser Stadtrat, Krienser Stadtpräsident – das klingt sehr ungewohnt und fast etwas befremdend. Dennoch hat sich das Stimmvolk deutlich dafür ausgesprochen, die Bezeichnung Gemeinde zu Gunsten von «Stadt» aufzugeben. Gar noch deutlicher fiel die Zustimmung zur Änderung des Wappens aus.

Die Entscheidungen mögen auf den ersten Blick nicht von allzu grosser Tragweite sein, auf den Alltag der Bewohner haben sie keinen Einfluss. Dennoch senden sie ein starkes Signal aus: Die Mehrheit der Krienser trauert nicht dem verloren gegangenen Dorfcharakter nach. Sie stellt sich dem Wandel, den die zahlreichen Bauprojekte mit sich bringen, und blickt mit Selbstbewusstsein sowie Zuversicht in die Zukunft. Kriens signalisiert damit zudem, dass es sich nicht hinter der Stadt Luzern verstecken will. Letztere bleibt natürlich das Zentrum der Region, doch als eigenständige Stadt hat Kriens das Ziel, auch ein eigenes Stadtleben mit attraktiven Aussenplätzen und einem vielfältigen Mix aus Wohnen, Gewerbe und Freizeit zu entwickeln.

Kriens könnte damit gar eine Pionierrolle in der Agglomeration einnehmen. So befindet sich Emmen, wo ebenfalls viel gebaut wird, in einer ähnlichen Situation. Gut möglich also, dass in absehbarer Zeit eine weitere Stadt hinzukommt.

Stefan Dähler, stv. Leiter Ressort Stadt / Region

stefan.daehler@luzernerzeitung.ch

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