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KRIENS: Mutmasslicher Dschihadist bezog Sozialhilfe

Der Gemeinderat nimmt Stellung zu einer Interpellation der SVP zu einem Bosnier, der wohl von Kriens aus in den heiligen Krieg gezogen ist.
Dominik Weingartner
Ein mutmasslicher Dschihadist lebte jahrelang auf Kosten der Gemeinde Kriens (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Ein mutmasslicher Dschihadist lebte jahrelang auf Kosten der Gemeinde Kriens (Symbolbild). (Bild: Neue LZ)

Die «Sonntagszeitung» machte den Fall im vergangenen Mai publik. Ein junger Bosnier aus Kriens zog in den Dschihad nach Syrien, schrieb das Blatt damals. Sein Schwiegervater soll zudem enge Beziehungen zu einem bosnischen Hassprediger pflegen, wie die Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens später aufdeckte. Der Schwiegervater wurde 2008 in Kriens eingebürgert.

Jetzt hat der Gemeinderat auf eine Interpellation der SVP zu diesem Thema geantwortet. Laut dem Krienser Gemeinderat habe der Bosnier, der mutmasslich zum Gotteskrieger wurde, von 2007 bis 2013 Sozialhilfe bezogen. Zur Einbürgerung des Schwiegervaters sagt der Gemeinderat, dass dessen Kontakte zu radikalen Islamisten in seinem Heimatland zum Zeitpunkt des Einbürgerungsverfahrens nicht bekannt gewesen seien.

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