KRIENS: Nach Schiesserei: SVP will Videoüberwachung

Die Schiesserei mit tödlichem Ausgang ruft die Krienser Politiker auf den Plan. Die SVP will Kameras. Die CVP hat aber ganz andere Pläne.

Drucken
Teilen
Der Krienser Dorfplatz vor der Gallus-Kirche. (Bild Adrian Stähli/ Neue LZ)

Der Krienser Dorfplatz vor der Gallus-Kirche. (Bild Adrian Stähli/ Neue LZ)

«Mehr Sicherheit und Ordnung für Kriens» und «Kriens muss wieder sicher werden». Die SVP-Fraktion hat vorgestern im Einwohnerrat Kriens gleich zwei Vorstösse deponiert. Dies als Reaktion auf die beiden Gewaltdelikte vom Güdisdienstag und vom Silvester.

Kameras auf dem Dorfplatz
 Die jüngste Schiesserei im «Dany?s», welche ein Todesopfer forderte, verunsichere die Krienser Bevölkerung, sagt Robert Thalmann, der auch Staatsanwalt ist. Deshalb fordert er in seiner Motion nun ein Reglement, damit Videoüberwachungen im öffentlichen Raum in der Gemeinde Kriens möglich sein sollen.

«Auf dem Dorfplatz oder im Bellpark könnten Kameras sicherlich zur Abschreckung dienen», sagt Thalmann. Dass eine Videoüberwachung die Tat im «Dany?s» hätte verhindern können, glaubt Thalmann zwar nicht, aber: «Die Kameras hätten Bilder liefern können, damit die Polizei den Ablauf der Tat besser rekonstruieren könnte.»

Innerhalb von nur zwei Monaten gab es in Kriens zwei tödliche Auseinandersetzungen mit albanischer Beteiligung. Zufall? «Wir haben ein Albanerproblem. Polizei und Behörden tun sich da schwer, das Kind beim Namen zu nennen», sagt Thalmann. Gerade «Der Froschkönig» in Kriens sei ein Albanertreff geworden.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.