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KRIENS: Nächster Baustart in Luzern Süd

Jetzt können beim Pangas-Areal zwei Häuser mit 60 Wohnungen gebaut werden – nach langen Verzögerungen.
Niels Jost
Bild: Quelle: maps4news.com/Navteq / Grafik Lea Siegwart

Bild: Quelle: maps4news.com/Navteq / Grafik Lea Siegwart

Niels Jost

Noch ist es still am Lauerzweg in Kriens. Auf dem Pangas-Areal wächst Gras, ein grosser Baum steht mittendrin. Demnächst werden dort aber Bagger auffahren, wie Recherchen unserer Zeitung zeigen.

Geplant ist der Bau zweier Mehrfamilienhäuser, die Arbeiten beginnen bereits am 15. August, heisst es auf Anfrage bei den Helvetia-Versicherungen. Sie sind Eigentümerin des Grundstücks. Gekauft haben sie die 6400 Quadratmeter grosse Parzelle von der Firma Pangas, die auf dem Areal nur noch eine Aussenstelle führt, ihren Hauptsitz aber bereits vor über zehn Jahren nach Dagmersellen verlegt hat.

Die neuen Gebäude der Überbauung zur Linde bieten dereinst Platz für 60 Wohnungen mit eineinhalb bis viereinhalb Zimmern im mittleren bis gehobenen Preissegment. «Es sollen sich kleine Familien, Paare oder auch Singles hier ansiedeln», sagt Marcus Buess, Projektleiter im Immobilienmanagement bei den Helvetia Versicherungen. Büro- oder Gewerberäume sind nicht geplant.

Partner: Eberli Sarnen AG

Gebaut werden die Gebäude von der Eberli Sarnen AG – ein durchaus bekannter Name in Kriens. Schliesslich wird die Firma beim Mattenhof die Pilatusarena realisieren (wir berichteten). Co-Investorin ist auch dort Helvetia. Verfolgt die Versicherung eine bestimmte Wohn- oder Baustrategie in Kriens? «Nein, die Projekte sind unabhängig voneinander zu Stande gekommen», sagt Buess.

Projekt scheiterte an Gebäudehöhe

Zurück zum Pangas-Areal: Die Idee, dort Wohnblöcke zu bauen, besteht schon seit 2009 – lange bevor Helvetia das Grundstück erworben hat. Damals verzögerten Einsprachen das Projekt. Beanstandet wurde die Höhe der Gebäude. Ursprünglich geplant waren bis zu achtgeschossige Neubauten, was eine Änderung des Zonenplans erforderte. Diese wurde schliesslich vom Einwohnerrat bewilligt. Die jetzt vom Architektenbüro Schärli aus Luzern geplanten Gebäude werden nur fünf Stöcke hoch werden.

Ein weiterer Unterschied zum ursprünglichen Vorhaben ist die Anzahl der Wohnbauten. Damals sollten es drei Gebäude sein. Helvetia will nun zwei bauen. Marcus Buess erklärt dazu: «Nach dem Kauf des Grundstücks mussten wir das Projekt nochmals mit der Gemeinde und dem Kanton absprechen und unsere Anforderungen anpassen. So hat sich der Bau von zwei Gebäuden herauskristallisiert.» Nachdem die Versicherung die Baubewilligung Anfang Juli erhalten hat, steht dem Bau nichts mehr im Weg. Unter die Wohnblöcke mit flachen Dächern wird auch eine Garage gebaut. Die Baukosten dürften sich auf rund 31 Millionen Franken belaufen, die Fertigstellung ist voraussichtlich 2018.

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