KRIENS: Optimierungen für Strassenprojekt gefordert

Die Gemeinde Kriens steht hinter dem aktuell aufliegenden Sanierungsprojekt für die Kantonsstrasse K4, insbesondere hinter der Priorisierung des Busverkehrs. Dennoch wird die Gemeinde eine Einsprache deponieren.

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Das K4-Sanierungsprojekt bilde gemäss Gemeinderat ein Schlüsselprojekt für die Entflechtung der Verkehrsströme in Kriens. Der Gemeinderat sei froh darüber, dass das Projekt nach Jahren der Planung nun endlich umgesetzt werden kann. Die dafür nötigen 22 Millionen Franken seien im kantonalen Strassenbauprogramm reserviert.

Trotz klarer Zustimmung zum K4-Projekt im Gemeinderat werde Kriens eine Einsprache deponieren. Damit sollen aber lediglich Projektoptimierungen realisiert beziehungsweise gesichert werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Inhaltlich gehe es dabei um die Sicherung von Baulinien, die Eingriffe in die parallel zur Strasse verlaufenden, gemeindeeigenen Anlagen, um die Verlängerung des kombinierten Rad-Gehweges sowie um die Aufwertung des Strassenraumes.

Viele dieser Punkte wurden im Rahmen der Vernehmlassung durch die Gemeinde angebracht, fanden im aktuellen Projekt aber noch keine Beachtung. Dazu wurden mit dem Zentrumsentscheid durch das Krienser Stimmvolk wichtige Rahmenbedingungen festgelegt, die jetzt in der Sanierung der Kantonsstrasse einfliessen sollen. Mit ihrer Einsprache will die Gemeinde Kriens die Möglichkeit offen halten, hier noch Optimierungspotential umzusetzen, wie der Gemeinderat am Freitag mitteilt.

pd/nop