KRIENS: Parlament schickt neue Brücke bachab

Die Hergiswaldbrücke wird vorerst nicht durch eine neue Brücke entlastet. Der Krienser Einwohnerrat wies den 3,9-Millionen Franken-Kredit zurück.

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Das Postauto beim Überqueren der Hergiswaldbrücke Richtung Eigenthal. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Das Postauto beim Überqueren der Hergiswaldbrücke Richtung Eigenthal. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Seit zwei Jahren läuft die Planung: Fast 300'000 Franken haben die Vorarbeiten für eine neue Brücke im Eigenthal gekostet, ein schmuckes Siegerprojekt liegt seit einiger Zeit vor.

Doch die trübe Finanzlage beherrschte am Donnerstag die Debatte des Krienser Einwohnerrats. Dieser stellte sich überraschend gegen den Gemeinderat und war nicht bereit, einen Sonderkredit von 3,9 Millionen Franken für die neue Brücke über den Renggbach zu bewilligen. Nach eineinhalbstündiger Debatte folgte das Parlament knapp einem Rückweisungsantrag der CVP: 17 stimmten mit Ja, 15 mit Nein, 3 enthielten sich der Stimme.

Wohl stellvertretend für viele im Saal sagte Werner Baumgartner von der CVP: «Mir ist bewusst, dass wir diese Bedenken früher hätten einbringen sollen. Aber ich habe einfach keine überzeugende Antwort auf die Frage, ob wir wirklich eine neue, so teure Brücke brauchen.»

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der «Neuen Luzerner Zeitung».