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KRIENS: Pilatus-Arena: Studienauftrag 2017, Spatenstich 2019

Die Pilatus-Arena macht einen weiteren entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Realisierung. Anfang 2017 wird ein Studienauftrag lanciert, der Spatenstich ist für 2019 geplant.
Die Pilatus-Arena soll neben der geplanten Mobimo-Überbauung bei der S-Bahn-Haltestelle Mattenhof entstehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Pilatus-Arena soll neben der geplanten Mobimo-Überbauung bei der S-Bahn-Haltestelle Mattenhof entstehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Der Studienauftrag soll aufzeigen, wie auf dem relativ engen Areal die multifunktionale Sport- und Eventarena sowie die zur Finanzierung notwendigen Wohnungen realisiert werden können, schreiben die Projektverantwortlichen in einer Mitteilung.

In den letzten Wochen seien sorgfältige und intensive Vorabklärungen mit den Gemeinden, dem Kanton und dem Bund, aber auch mit Sportorganisationen und Nachbarn getroffen worden.

Der Studienauftrag startet im Januar 2017 mit der sogenannten Präqualifikation. Dabei können sich Teams mit Fachkompetenzen in den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen und Verkehrsplanung für den Wettbewerb qualifizieren.

Spatenstich für 2019 geplant

«Die Architekten sollen Aussagen zu Volumen, Dichte, Realisierungsmöglichkeiten und Aussenraumgestaltung, aber auch zu Verkehr und Erschliessung machen», sagt Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Pilatus Arena AG. Grosse Herausforderungen seien das enge Areal und die Finanzierung der Halle durch Mantelnutzungen.

Die Verantwortlichen rechnen damit, dass das Schlussergebnis spätestens Ende 2017 vorliegen wird. Danach soll der Bebauungsplan erarbeitet werden, der Spatenstich ist für 2019 geplant.

Mit der Pilatus-Arena für 4000 Zuschauer soll auf dem Mattenplatz eine moderne Sport- und Eventarena entstehen. Im Februar 2016 hatte die Stadtluzerner Bevölkerung deutlich Ja gesagt zum Kaufrechtsvertrag. In der Pilatus-Arena soll künftig nationaler und internationaler Indoorsport wie Handball, Tennis, Hallenfussball, Volleyball oder Basketball stattfinden.

Hochhaus mit Wohnungen

Um die Pilatus-Arena soll zur Finanzierung der Halle als Mantelnutzung ein Hochhaus – insbesondere mit Wohnungen – entstehen. Das Projekt orientiert sich an der Erfolgsgeschichte der Swissporarena auf der Allmend. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach heutigen Schätzungen auf über 200 Millionen Franken. Davon kostet die Pilatus-Arena rund 30 Millionen Franken. Finanziert wird die Pilatus-Arena durch Beiträge von Kanton (4 bis 6 Millionen Franken) und Bund (3 Millionen) durch die beiden Co-Investoren Helvetia Versicherungen und Eberli Sarnen sowie durch den Mehrwert, der dank der Mantelnutzung auf dem Areal realisiert werden kann.

Realisiert wird die Pilatus-Arena im Raum Mattenhof in der Gemeinde Kriens auf einem Grundstück, das der Stadt Luzern gehört. Das Areal ist mit S-Bahnstation, Buslinie, Veloachse und Nähe zur Autobahn bestens erschlossen.

pd/rem

Blick auf das Mattenhof-Areal in Kriens, auf dem die Pilatus-Arena realisiert werden soll. (Bild: PD)

Blick auf das Mattenhof-Areal in Kriens, auf dem die Pilatus-Arena realisiert werden soll. (Bild: PD)

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