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KRIENS: Pilatus-Bahnen trotzen der Krise

Das Bergbahnunternehmen verzeichnet 2016 zwar weniger Gäste, kann Umsatz und Gewinn jedoch auf neue Rekordwerte steigern. Die Aktionäre erhalten eine Sonderdividende.
Letztes Jahr kam rund die Hälfte der Pilatus-Besucher aus dem Inland. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (21. Juli 2015))

Letztes Jahr kam rund die Hälfte der Pilatus-Besucher aus dem Inland. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (21. Juli 2015))

Ernst Meier

ernst.meier@luzernerzeitung.ch

«Der Wettergott hat uns von Juli bis in den Dezember mit Sonnenschein verwöhnt», begründete Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen AG, die Rekordzahlen des Geschäftsjahres 2016. Das Wetter kam dem Tourismusunternehmen, das mit Bergbahnen, Gastronomie, Hotels, Freizeitanlagen und dem Verkauf von Merchandise-Artikeln sein Geld verdient, entgegen.

Die Voraussetzungen standen für die Pilatus-Bahnen im letzten Jahr in mehrerer Hinsicht nicht besonders gut: Frankenstärke, Einführung des biometrischen Visums im Schengen-Raum und die Angst vor Terroranschlägen in Europa – alles Gründe, welche die Feriendestination Schweiz für ausländische Gäste weniger beliebt machten. Entsprechend ging die Zahl der chinesischen Besucher um rund 20 Prozent zurück. «Wir konnten die Einbussen jedoch mit Individualreisenden aus der Schweiz, aus Europa und Amerika auffangen», erklärte Godi Koch. Rund die Hälfte der Pilatus-Besucher kamen im letzten Jahr aus dem Inland.

In Zahlen ausgedrückt, verzeichneten die Pilatus-Bahnen bei den Gästen zwar einen Rückgang von 0,4 Prozent auf 685 000 Personen. Der Umsatz stieg jedoch um 3,5 Prozent auf 31,6 Millionen Franken. Der Konzerngewinn erhöhte sich gar um 23,8 Prozent auf 1,27 Millionen Franken. Das sind neue Höchstwerte für die Pilatus-Bahnen.

Weniger Gäste, aber höhere Einnahmen: Was sind die Gründe? Laut Godi Koch seien mehr Besucher jeweils bis ganz auf den Pilatus gereist. Als Gründe dafür nannte er «den fehlenden Schnee in tieferen Lagen während der Monate Januar und Februar sowie vorteilhafte Aktionen und Partnerschaften. «Eine Aktion der Grossbank UBS brachte viele Gäste zu uns», sagte Koch.

Zahnradbahn mit deutlich weniger Reisenden

Die Luftseilbahn Fräkmüntegg–Pilatus (Dragon Ride) verzeichnete 615 000 Frequenzen – gegenüber 538 000 im Vorjahr. Die Gondelbahn Kriens–Fräkmüntegg kam auf 1 480 000 Frequenzen (Vorjahr: 1 390 000). Zurück ging hingegen die Zahl der Fahrgäste ab Alpnachstad – von 409 000 auf 364000. Die Zahnradbahn verzeichnete zum zweiten Mal in Folge einen Einbruch bei den Frequenzzahlen, während die Gondelbahn und die Luftseilbahn neue Rekordmarken erzielten. Total übertrafen die Frequenzen mit 2 460 000 das Vorjahr um 5,2 Prozent.

Die guten Gästezahlen führten dazu, dass die Pilatus-Bahnen in den Betriebssparten Bahnen, Hotellerie und Merchandising höhere Erlöse erreichten. Die Hotellerie profitierte auch davon, dass im letzten Jahr das Angebot mit 20 neu renovierten Zimmern im Hotel Bellevue erweitert wurde. Bei den Merchandising-Artikeln schenkte das neue Uhrengeschäft auf Pilatus Kulm sowie der neue Pilatus-Shop in der Stadt Luzern ein. Bei den Freizeitanlagen und in der Gastronomie gingen die Erlöse hingegen zurück. Wegen des guten Resultats erhalten die Pilatus-Aktionäre neben der Dividende von 32.50 Franken eine Sonderausschüttung von 5 Franken pro Aktie.

Die Pilatus-Luftseilbahn Dragon Ride. (Bild: Swiss-Image / Urs Wyss)

Die Pilatus-Luftseilbahn Dragon Ride. (Bild: Swiss-Image / Urs Wyss)

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