KRIENS: Polizei geht von einem Beziehungsdelikt aus

Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Kriens laufen auf Hochtouren. Klar ist: Die Frau wurde mit einem Messer erstochen.

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Polizeibeamte am Tatort an der Schachenstrasse in Kriens. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Polizeibeamte am Tatort an der Schachenstrasse in Kriens. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Im Fall des Tötungsdelikts von Kriens macht die Polizei erstmals konkrete Angaben zum Opfer sowie zum mutmasslichen Täter. Gemäss Medienmitteilung vom Dienstag handelt es sich beim Opfer um eine 21-jährige Asylbewerberin aus Syrien. Sie verstarb aufgrund schwerer Schnittverletzungen. Die Tatwaffe, ein Messer, konnte von der Polizei sichergestellt werden.

39-jähriger Ehemann dringend tatverdächtig

Ihr 39-jähriger syrischer Ehemann, der ebenfalls als Asylbewerber in der Schweiz weilt, wurde von der Polizei am Montag in unmittelbarer Nähe des Tatortes als dringend Tatverdächtiger festgenommen.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei der Tat um ein Beziehungsdelikt handelt. Der genaue Tatablauf und das Motiv sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Am Montagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass in Kriens eine Frau von einer anderen Person schwer verletzt worden sei. Die Frau erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen

Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

pd/zim