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KRIENS: Randale im Durchgangszentrum Grosshof verursachen tausende Franken Sachschaden

Gewisse Bewohner des Durchgangszentrums Grosshof fordert den gleichen Lebensstandard, den sie bei gleichaltrigen Schweizer Jugendlichen sehen. Die damit im Zusammenhang stehenden Randale haben mehrere tausend Franken Sachschaden verursacht.
Eröffnung des Asylzentrum Grosshof Fotografiert am 24. November 2017 in Kriens ( Nadia Schärli / Luzernerzeitung ) (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 24. November 2017))

Eröffnung des Asylzentrum Grosshof Fotografiert am 24. November 2017 in Kriens ( Nadia Schärli / Luzernerzeitung ) (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 24. November 2017))

«Eine grosse Mehrheit verhält sich anständig und ist sehr dankbar für die Chance, die wir ihnen bieten.» Das sagt Silvia Bolliger, Leiterin der kantonalen Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen, über die rund 90 minderjährigen Asylsuchenden, die seit zwei Monaten im Durchgangszentrum Grosshof in Kriens wohnen.

Eine Minderheit aber fordere laut Bolliger den gleichen Lebensstandard, den sie bei gleichaltrigen Schweizer Jugendlichen sehen würden. Und lässt sich offensichtlich keine Kürzung des Sackgeldes gefallen: Gleich zwei Nächte hintereinander (auf den vergangenen Freitag und Samstag) haben deshalb fünf Rädelsführer und rund dreimal so viele Mitläufer für mächtig Radau gesorgt, und so nicht nur zwei Polizeieinsätze provoziert, sondern gemäss Bolliger auch mehrere tausend Franken Sachschaden verursacht. «Obschon sie – wie alle Asylsuchenden – genau aufgeklärt werden über die hiesigen Gepflogenheiten und Regeln sowie über die Konsequenzen bei Verstössen», sagt Silvia Bolliger.

Dabei ist die Kürzung keineswegs grundlos erfolgt: Seit Anfang Jahr werden im Grosshof deutlich mehr Mahlzeiten für die jugendlichen Migranten zubereitet. Dafür sorgen zwei Köche, die auch auf die kulinarischen Gewohnheiten der Asylsuchenden Rücksicht nehmen.

zar

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