KRIENS: Rettungsteams üben in Kriens für Katastrophe

Rettungsteams aus zwölf Staaten üben seit Montag den Notfall. Ausgangslage der einwöchigen internationalen Katastrophenübung ist ein verheerendes Erdbeben im Raum Basel.

sda
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Ein Hund sucht nach einem Verschütteten. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Ein Hund sucht nach einem Verschütteten. (Bild: Archiv Pius Amrein / Neue LZ)

Die teilnehmenden Rettungsteams stammen aus Australien, Costa Rica, Deutschland, Grossbritannien, Japan, Jordanien, Kolumbien, Österreich, Schweden, Tunesien, den USA sowie der Schweiz, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte.

International einsetzbare Rettungsteams haben sich regelmässigen Trainings zu unterziehen. Deshalb führt für die Schweiz in Kriens zum zweiten Mal nach 2011 die internationale Einsatzübung SimEX durch, die bis am Freitag dauert. Die Schweiz sei seit vielen Jahren im Bereich der Koordination von internationalen Rettungseinsätzen tätig, heisst es weiter.

Gilbert Zimmermann und Bruce Shelton aus Queensland, Australien (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
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Auf dem Bürgenstock wird ein Erdbeben simuliert. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Richard Roatch und Daniel Gordon (rechts) aus den USA. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Carl-Johan Bäckström (Schweden), Attila Jensen (Schweden) und Daniel Gordon (USA) (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Gilbert Zimmermann, Bruce Shelton, Graeme Hall (von links) aus Queensland, Australien (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)
Mitglieder des australischen Teams beim Fotografieren des Erdebebengeländes. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Gilbert Zimmermann und Bruce Shelton aus Queensland, Australien (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Virtuell und operationell

Die internationale Katastrophenübung in Kriens wird von der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/HH) in Zusammenarbeit mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) durchgeführt. Die Übung ist eine Kombination aus virtueller Planübung und operationellen Elementen.

Die Teams aus zwölf Ländern sowie die aus internationalen Spezialisten bestehende Übungsleitung trainieren Such- und Rettungsmethoden und die Koordination mit den kantonalen und nationalen Behörden im Notfall.

Geübt werden auch die bei einem internationalen Grosseinsatz notwendigen Managementprozesse von der Alarmierung bis zur Demobilisierung.

Hinweis:
Bilder von der simulierten Übung auf dem Gelände der Generalstabsschule Kriens vom Oktober 2011:

Lagebesprechung am Relief. (Bild: Keystone)
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Der Schweizer Ivo Cathomen wartet mit seinem Hund Uma de Daval auf den Einsatz. (Bild: Keystone)
An dieser Übung nehmen Vier- bis Sieben-Personen-Teams aus Deutschland, Jordanien, den USA, Kolumbien, Österreich, Tschechien, Grossbritannien, China, Indien und der Schweiz sowie ein internationales UNO-Team teil. (Bild: Keystone)
Ein Hundeteam aus der Schweiz, gefilmt mit iPad, beim Übungseinsatz. (Bild: Keystone)
Simon Hürlimann (links) übersetzt das Übungsszenarium. (Bild: Keystone)
Ein Mitglied des indischen Teams protokolliert die Ereignisse. (Bild: Keystone)
Lagebesprechung der Vereinigten Nationen. (Bild: Keystone)
Mitglieder des Schweizer Teams. (Bild: Keystone)
In zwei Krienser Quartieren wird die Aufnahme von humanitären Bedürfnissen sowie die Gebäudestabilität nach Erdbeben trainiert. (Bild: Keystone)
Das jordanische Team hört aufmerksam zu. (Bild: Keystone)
Der grösste Teil der Übung wird virtuell durchgeführt. (Bild: Keystone)
Das tschechische Team bei der Arbeit. (Bild: Keystone)
Die Teams trainieren Such- und Rettungsmethoden, den Austausch mit der lokalen Bevölkerung sowie mit den kantonalen und nationalen Behörden. (Bild: Keystone)
Auch ein kolumbianisches Team ist im Einsatz. (Bild: Keystone)
Patrick Rohaley (links) aus Amerika bespricht sich mit einem Teammitglied. (Bild: Keystone)
Suchhunde kommen zum Einsatz. (Bild: Keystone)
Zwei Chinesen anlässlich der Katastrophenübung. (Bild: Keystone)
Üblicher Büroalltag während der Übung. (Bild: Keystone)
Auch Militärvelos stehen einsatzbereit. (Bild: Keystone)

Lagebesprechung am Relief. (Bild: Keystone)