KRIENS: Schüler sind jetzt Internetprofis

Viele Kinder und Jugendliche sind täglich im Internet. Welchen Gefahren sie sich dabei aussetzen, erfuhren sie gestern von zwei Experten.

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Ronny Erbo, Anna Purtschert und Chantal de Bever (v.l.) haben ihre Ausweise als Sicherheits-agenten im Internet erhalten. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ronny Erbo, Anna Purtschert und Chantal de Bever (v.l.) haben ihre Ausweise als Sicherheits-agenten im Internet erhalten. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Beni Dudler (10) aus Kriens nutzt in seiner Freizeit regelmässig das Internet. Von seinen Eltern weiss er, dass die Onlinewelt auch Gefahren birgt. Worin diese genau bestehen und wie er sie vermeiden kann, weiss der Viertklässler allerdings nicht so genau. Dies soll sich nun ändern: In den vierten und siebten Klassen der Krienser Schulen sind diese Woche zwei Fachleute der Organisation Security for Kids zu Besuch.

Diese Organisation hat Microsoft Schweiz im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bildungswesen, der Kriminalitätsbekämpfung und dem Kinderschutz ins Leben gerufen. In der Rolle von Sicherheitsagenten weisen die zwei Fachpersonen die Schüler spielerisch auf die Risiken des Internets hin. Sie erzählen beispielsweise von einem Mädchen, das auf dem Chat eine Bekanntschaft mit einem angeblich 13-jährigen Jungen macht und diesen bereitwillig über die bevorstehenden Ferien informiert. Der 13-Jährige entpuppt sich schliesslich als 40-jähriger Einbrecher, der die Information über das leerstehende Haus zu seinen Gunsten ausnutzt.

Am Schluss der Lektion erarbeiten die Schüler ein Blatt mit Verhaltensrichtlinien. «Zudem bekommen sie einen Ausweis als ausgebildete Sicherheitsagenten», sagt Jeroen Ferwerda, Projektleiter und Leiter der Sek I. Die Sicherheitslektionen sind Teil eines Gesamtkonzepts, das die Schule Kriens zusammen mit Security for Kids erarbeitet hat.

Rahel Bühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.