KRIENS: Skandal-Sänger: Kroatien schaltet sich ein

Nun bekommt der kroatische Sänger Marko Perkovic Unterstützung. Offenbar soll sich nun Kroatien für ihn stark machen.

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Ausschnitt aus dem Flyer für das «Thompson»-Konzert im Froschkönig. (Bild pd)

Ausschnitt aus dem Flyer für das «Thompson»-Konzert im Froschkönig. (Bild pd)

Das Einreiseverbot für den kroatischen Sänger Marko Perkovic alias Thompson wirft hohe Wellen. Laut der kroatischen Zeitung «Vecernji List» hat sich nun auch das kroatische Ministerium für äussere Angelegenheiten und europäische Integration eingeschaltet. Die Zeitung zitiert Ministeriums-Pressesprecher Mario Dragun mit den Worten: «Wir haben unseren Botschafter in der Schweiz losgeschickt, um bei den Behörden zu versuchen, dieses Einreiseverbot aufzuheben. Zudem haben wir den Schweizer Botschafter in Kroatien ersucht, uns die Sachlage zu erklären.»

Ob es bereits zu einem Kontakt zwischen dem kroatischen Ministerium und dem Bund gekommen ist, darüber will sich das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheit nicht äussern. Auch bei der kroatischen Botschaft in der Schweiz sagt man nichts und verweist auf die Medienstelle in Kroatien. Diese war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Andreas Bättig und Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.