Kriens soll mächtig wachsen

In den nächsten Jahren solls in Kriens mehrere Grossüberbauungen geben - die meisten im Schlund. Auch die Stadt Luzern will dort aktiv werden.

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Auch beim alten Pilatusmarkt gibt es Pläne für eine Überbauung. (Bild: Archiv Manuela Jans/Neue LZ)

Auch beim alten Pilatusmarkt gibt es Pläne für eine Überbauung. (Bild: Archiv Manuela Jans/Neue LZ)

Ob im Mattenhof, im Eichhof, beim alten Pilatusmarkt, im Schweighof oder im Hinterschlund: Die Planungen für mögliche Überbauungen in Kriens laufen auf Hochtouren. Auf rund 300'000 Quadratmeter Fläche stehen fünf riesige Bauprojekte in der Pipeline. Werden sie realisiert, könnte das Immobilienangebot in der Gemeinde um rund 6000 Wohn- und Arbeitsplätze wachsen. Möglich ist, dass etwa 500 Wohnungen entstehen sowie mehrere zehntausend Quadratmeter Fläche für Büro- und Gewerberäume, ein Parkhaus, eine Hotelschule und ein oder zwei Hotels. Alle fünf Grossprojekte liegen im Grenzbereich zur Stadt Luzern und zu Horw. Vier befinden sich nahe beieinander im Gebiet Schlund zwischen neuem und altem Pilatusmarkt.

Bei einem dieser Bauprojekte, im Hinterschlund, ist die Stadt Luzern involviert. Sie besitzt dort ein rund 87'000 Quadratmeter grosses Areal. Auf etwa der Hälfte davon liegt das Familiengarten-Areal Grabenhof mit seinen 170 Parzellen. Die Verträge mit den Mietern laufen Ende 2014 aus. Die Stadt Luzern hat nun als Besitzerin des Lands wie auch des nebenan liegenden Grundstücks (wo einst die Wagenburg stand) eine Entwicklungsstudie erstellen lassen. Details will die Stadt heute noch keine nennen. Erst ab Mitte 2011 könne man näher informieren.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.