KRIENS: Tödliche Schlägerei: Hat Polizei heisse Spur?

Frühmorgens führt die Polizei in Kriens eine Aktion durch – sagt aber nicht, warum. Ist vielleicht schon ein entscheidender Hinweis eingegangen?

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Beim Tatort in Kriens wurden zahlreiche Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Beim Tatort in Kriens wurden zahlreiche Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Donnerstagmorgen, 6 Uhr: Die Gallusstrasse in Kriens ist gesperrt, zahlreiche Polizisten sind zugegen. Eine Anwohnerin sieht, wie ein Polizist vor der Bäckerei Schüssler Fotos schiesst. Was aber tut die Polizei mit einem Grossaufgebot an jenem Ort, wo vor einer Woche der 20-jährige Kosovare Astrit A. derart schwer verletzt wurde, dass er wenige Stunden später im Spital starb? Die Polizei hüllt sich in Schweigen. Kommunikationschef Richard Huwiler sagt lediglich: «Bei der Aktion handelte es sich um Ermittlungen und Abklärungen vor Ort.» Mehr will die Polizei aber partout nicht sagen. 

Ein Musikvideo für Astrit A.
Im Internet sorgt der Fall ständig für neue Diskussionen zum Beispiel auf Youtube und Facebook. So hat sich etwa ein Mitglied des Musikstudios PW Records aus Basel auf Youtube gemeldet. Gemeinsam mit Freunden von Astrit A. will das Studio einen Videoclip im Gedenken an den Verstorbenen aufnehmen. Ziel sei es, einen Clip gegen Gewalt zu produzieren.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.